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Ein UV-Filter filtert bestimmte UV-Strahlen, um die Haut oder das Haar vor deren schädlichen Einwirkungen zu schützen. Man kann den Lichtschutz nicht dadurch verlängern, dass man sich wiederholt eincremt.
Man unterscheidet dabei zwischem synthetischem und mineralischem Filter.
Mineralische Filter werden hauptsächlich in der Naturkosmetik eingesetzt. Sie bestehen aus mirkofeinem Titandioxid oder Zinkoxid der die Sonne regelrecht abschirmt und der Schutz beginnt unmittelbar nach dem Auftragen. Nachteil: Mineralische Sonnenpflege weißelt oft sehr stark.
Synthtische Filter brauchen in der Regel ungefähr zwanzig Minuten nach dem Auftragen, bis sie ihre volle Wirkung erreicht haben.
Synthetische Filter sind nicht unkritisch zu betrachten: Viele dieser Filter wirken wie ein Hormon und können einen gravierenden Einfluss auf die sexuelle Entwicklung und Fortpflanzung haben. Die hormonelle Wirkung ist bislang nur an Tieren und natürlich in verhältnismäßig hohen Dosen getestet worden - eine Übertragung auf den Menschen ist deshalb nicht möglich.
Trotzdem sollten besonders schwangere oder stillende Frauen vorsichtig sein, da synthetische Sonnenschutzfilter bereits in der Muttermilch nachgewiesen werden konnten.
Achten sollten man auf die INCIs "Benzophenone-3" und "Octyl-Methoxycinnamate". Sie stehen im Verdacht, wie Hormone zu wirken, Benzophenone-3 wirkt zudem stark allergisierend.
Quelle: Ökotest