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- Allgemeines
- Warum Farbberatung?
- Wie finde ich meinen Typ?
- Frühlingstyp
- Sommertyp
- Herbsttyp
- Wintertyp
Die Farbtypen ergeben sich aus 2 Grundrichtungen: eine warme, goldenfarbige Tendenz und eine kühle, rosige Tendenz.
Das kommt daher, dass beim Menschen entweder das Hautpigment Melanin (blau) oder Karotin (gelb) einen höheren Anteil hat.
Warme Typen sind der Frühlings- und Herbsttyp.
Kalte Typen der Sommer- und Wintertyp.
Es gibt keine Mischtypen zwischen warm und kalt!
Man kann seinen Farbtyp nicht durch Bräunung, Haarfärbungen oder bunte Kontaktlinsen verändern.
[bearbeiten] Warum Farbberatung?
Jeder kennt das Problem: Man möchte sich einen Pulli der Freundin ausleihen, doch er steht einem einfach nicht. Das liegt daran, dass ihre Freundin einem anderen Typ entspricht.
Oder beim Einkaufen greift man am liebsten zu einem Shirt in der Farbe, bei der man weiß, sie "steht einem".
Meistens hat man schon eine gewisse Intuition, welche Farben den eigenen, persönlichen Typ gut unterstreichen.
Das gleiche gilt auch für das Make Up.
Für viele ist es schwierig die passenden, zum Hautton harmonierenden Farben zu entdecken und auch dabei kann es hilflich sein, zu erfahren ob man ein warmer oder kalter Typ ist.
Ziel der Farbberatung ist es, den persönlichen Charakter und das Aussehen positiv durch Farben zu unterstützen und eine gewisse Harmonie in das Aussehen hereinzubringen.
[bearbeiten] Wie finde ich meinen Typ?
[bearbeiten] Bin ich ein kalter oder warmer Typ?
Dies kann man oftmals recht einfach herausfinden, indem man sich Kleidung und Schmuck in eindeutig warmen und kalten Farben anzieht und guckt, welcher einem besser aussieht.
Beispiele hierfür sind:
Rosa (kalt) vs. orange (warm),
Silber (kalt) vs. Gold (warm),
Mintgrün (kalt) vs. kiwigrün (warm).
Man kann statt Kleidung auch Handtücher, Tischdecken etc. nehmen, die man sich wie einen Schal um die Schultern drappiert.
Wichtig ist, dass diese Tests ungeschminkt und bei Tageslicht stattfinden. Gefärbte Haare sollten aus dem Gesicht gekämmt und zurückgebunden werden, um das Ergebnis nicht zu beeinflussen.
Wer sich nicht ganz sicher ist, sollte evtl. Freundinnen oder Familienmitglieder nach ihrer Meinung fragen oder sich im Internet Hilfe suchen. Vorsichtig sollte man jedoch bei Websites sein, die Farbtypentests zum Ankreuzen anbieten, denn diese sind oft fehlerhaft und liefern höchstens dann das richtige Ergebnis, wenn man absolut dem Klischee eines Farbtyps entspricht.
Die Farbe des NATURhaares und die Augenfarbe können ebenfalls wertvolle Hinweise auf den Farbtyp liefern, letztendlich entscheidet aber der HautUNTERton.
Der Frühlingstyp ist der seltenste Farbtyp weltweit.
Augen:
Blau, blaugrün bis goldbraun.
Die Augen haben oft ein auffälliges Muster, das von "Adern" durchzogen ist.
Haare:
Oft sind Frühlingstypen blond, zum Beispiel strohblond, flachsblond, goldblond, in honigblond oder rotblond.
Es gibt allerdings auch dunkelhaarige Frühlingstypen. Wichtig ist, dass die Haare einen goldenen Schimmer haben, der nicht nur im direkten Sonnenlicht zu sehen ist.
Haut:
Goldig-gelber Unterton. Der Oberton der Haut wirkt meistens entweder stark goldig oder auch sehr rosig.
Die Farben des Frühlingstyps:
Aprikot, lachsrosa, tomatenrot, sonnenblumengelb, kiwigrün, aqua, warmes türkis, milkaschokoladenlila, krokuslila, kamelbraun, goldbraun, elfenbeinweiß. Möglichst kräftige und warme Farbtöne!
Diese Farben sind weniger geeignet:
Graustichige, verwaschene Farben wie altrosa oder taubenblau sollten vermieden werden.
Sehr dunkle und kalte Farben wie marineblau oder armeegrün sind ebenfalls nicht geeignet für Frühlingstypen, auch schwarz ist nicht optimal.
Der Sommertyp kommt in Deutschland am häufigsten von allen Farbtypen vor und ist sehr vielfältig.
Augen:
Graublau, blau, blaugrün, graupetrol, graugrün, aber auch braungrün oder braun.
Die Augen wirken nie stechend intensiv, sondern haben eher einen sanften Ton. Das Muster kann aus geraden Fasern wie bei einer Ananas bestehen, es kann aber auch so schwach ausgeprägt sein, dass man es kaum sieht.
Sommer haben oft ein etwas milchiges Augenweiß ohne starken Kontrast zur Iris, jedoch gibt es auch Sommeraugen mit einem Außenring, der das Auge kontrastreicher erscheinen lässt.
Haare:
Die Haare können alle Farben von hellblond bis dunkelbraun haben, sie haben jedoch fast immer einen leichten Aschton.
Rot- und Goldstiche in den Längen können seltener mal vorkommen, da die Haare durch Sonnenlicht oder Tenside ins rötliche ausbleichen. Kräftiges naturrot ist jedoch nicht möglich.
Haut:
Bläulich-rosiger Unterton, im Oberton meist entweder rosébeige oder gelblich-olivig. Sommertypen gibt es sowohl mit sehr heller, als auch mit gut bräunender Haut.
Die Farben des Sommertyps:
Dunkelblau, bläuliche Rottöne, altrosa, zartrosa, himbeerrot, blaugrau, himmelblau, lila, flieder, mint, jadegrün, gedämpftes smaragdgrün, kühles türkis, zartbitterschokoladenbraun, kakaobraun, helles zitronengelb oder zartes vanillegelb, armeegrün, wollweiß. Möglichst kühle und gedeckte Farbtöne!
Diese Farben sind weniger geeignet:
Orange in allen Schattierungen ist für den Sommertyp absolut tabu. Sommertypen stehen fast keine Gelbtöne und keine gelbstichigen Grüntöne.
Schwarz sollte gerade von hellen und kontrastarmen Sommertypen eher nicht solo und in Gesichtsnähe getragen werden.
Der Herbsttyp ist ein eher seltener Farbtyp.
Augen:
Hellblau, stahlblau, petrol, schilfgrün, ein sattes oliv, bernsteinfarben, aber auch gold- und dunkelbraun.
Typisch für Herbstaugen ist ein sonnenförmiger Farbring um die Pupille.
Haare:
Rot, kastanienbraun, dunkles honigblond, manchmal aschiges blond, aber immer mit warmen Schimmer, der nicht nur in der Sonne zu sehen ist.
Haut:
Gelblich-goldiger Unterton. Kann im Oberton aber auch rosig wirken.
Viele Herbsttypen haben helle Haut und neigen zu Sonnenbrand.
Die Farben des Herbsttyps:
Rostrot, kürbisorange, terracotta, senfgelb, kaffeebraun, rotbraun, gelbstichiges olivgrün, petrol, brombeere. Möglichst warme und gedeckte Farbtöne!
Diese Farben sind weniger geeignet:
Die Farbgruppen rosa und blau sind für den Herbst sehr schwierig und sehen höchstens in Ausnahmefällen gut aus.
Knallige Farben sollten vermieden werden. Anstatt schwarz, weiß und grau sollten Herbsttypen eher Erdtöne als Basics wählen.
Der Wintertyp ist weltweit am häufigsten vertreten, da fast alle Asiaten und Afrikaner und sehr viele Südeuropäer Wintertypen sind.
Augen:
Die Augenfarben sind meist sehr intensiv und bilden einen starken Kontrast zum Augenweiß.
Häufige Augenfarben sind tiefblau, eis- und veilchenblau, reines Grün, dunkel- oder schwarzbraun.
Wintertypen haben oft ein Augenmuster mit klaren, speichenartigen Linien von der Pupille zum Außenring.
Haare:
Die Haare sind entweder mittelbraun bis schwarz, oder in seltenen Fällen von natur aus platinblond.
Ein Kupferstich in dunklen Haaren kommt selten mal vor, naturrote Haare sind jedoch nicht möglich.
Haut:
Bläulicher Unterton. Im Oberton entweder sehr hell, südländisch-olivfarben, asiatisch oder dunkelbraun/schwarz.
Die Farben des Wintertyps:
Schwarz, schneeweiß, nachtblau, primärrot, kirschrot, blauschwarz, knalliges zitronengelb, leuchtendes pink, royalblau, eisrosa, eisblau, tannengrün, echtgrün, kräftiges lila, betongrau. Möglichst kräftige und kühle Farbtöne!
Diese Farben sind weniger geeignet:
Auf orange sollten Wintertypen verzichten. Ebenso auf "erdige" Töne wie senfgelb und die meisten Brauntöne. Auch kühle Töne, die zu verwaschen sind, wie beispielsweise altrosa, sind für den Winter eher suboptimal.