Vollständige Version anzeigen : Schönheitschirurgie
Zimtschnecke
20.06.2008, 20:46
Siam, ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die ganzen Lieschen Müller in Deinem Umfeld die perfekte OP bekommen haben sollen, während so mancher Hollywood Star mit seinen verhunzten "Korrekturen" durch die Weltpresse gehen muß :-?
Also ich bin da extrem skeptisch und hoffe, dass Du hier nicht via PN die Nummer Deines Chirurgen-Freundes verteilst ;-)
Suseken Mahlzahn
21.06.2008, 07:26
Ich finde , Schönheitsoperationen sind so nützlich,wie ein Lutscher,der nach Kacke schmeckt.:meinemeinung:
Es sei denn,es gibt irgendeine medizinische Indikation.
Bin auch dagegen. Wennscho plastische, dann mit guten Gründen (z.B. wüste Narben von einem Autounfall, oder Brandnarben etc..)
GraceKelly
21.06.2008, 08:36
Ich habe nichts gegen Schönheitsops. Wenn es gut gemacht ist - warum nicht?:nixweiss:
Eine Bekannte hat sich in Düsseldorf ihren Busen vergrößern laßen, sieht wirklich super aus. Und ganz ehrlich wenn ich das Geld dazu hatte würde ich es auch tun.:zustimm:
Frau Blücher
21.06.2008, 08:55
Ich habe kein Problem mit temporären und nicht-invasiven Prozeduren wie Botox und Restylane. Wenn das Skalpell zum Einsatz kommt, wenn geschnitten, gesägt und betäubt wird, sollte frau sich allerdings schon fragen ob da nicht eine gute Portion Selbsthass mit im Spiel ist.
Your-Immortal
21.06.2008, 09:04
Ich würde es auch machen wollen.
Vorallem Fett absaugen an Oberschenkeln oder Brust straffen.
Ich habe kein Problem mit temporären und nicht-invasiven Prozeduren wie Botox und Restylane. Wenn das Skalpell zum Einsatz kommt, wenn geschnitten, gesägt und betäubt wird, sollte frau sich allerdings schon fragen ob da nicht eine gute Portion Selbsthass mit im Spiel ist.
Definiere: nicht-invasiv! Botox ist ein hochwirksames Nervengift und passiert die Bluthirnschranke. (Ja doch, ich weiß, jahrelang wurde das Gegenteil behauptet... hihi )
http://www.newsweek.com/id/131749
Zusammenfassung: A significant portion of the toxin is active where it's not intended to be. Da bekommt brain-dead doch glatt eine neue Dimension :troll::troll::troll:
Mag jeder Mensch seine Priorität hin legen wo er will. Zu Risiken breit sein, von Brustnippel ohne Empfinden bis hin zu Tod (Kanyes Mutter wollte hübscher sein, nun ist sie tot). Körper, Konsum, Kohle sind die drei Ks von heute, man kann mit dem Trend/Ideologie gehen... muß aber nicht.
Botox würde ich mir nie spritzen lassen (ein Gift kann nicht gut sein für den Körper - und ich finde es süß, dass es tatsächlich Mädels gibt, die sich das in der Mittagspause mal so spritzen lassen.)
Das Einzigste was ich mir vorstellen könnte, wäre eine Fettabsaugung im Bauchbereich - alles andere? Nöö ;-)
Und zu den Schönheitschirurgen : netter Gedanke, dass er 9 von 10 Leuten wegschickt. Aber sind wir mal ehrlich: 99,9% der Chirugen sehen die €-Zeichen und schnippeln munter drauf los - ob notwendig oder nicht - und ob sie es gelernt haben oder nicht.
DEnn auch hier gilt ja bei vielen Patienten: Geiz ist geil und der Arzt wird nicht nach dem Können sondern nach dem Preis ausgewählt (Botox für zwei - zahl für eins und ähnliche Scherze, wie wieviel gramm Silikon bekomme ich bei welchem Arzt am Günstigsten *kopfschüttel* )
Habe in einem anderen Thread schon meine Meinung über Schönheitsoperationen und Botox geäußert.
Für Botox ein absolutes Nein!!!!!! weil jede Charge am Tier getestet wird.
Schönheitsoperationen sind unnötig, tun aber nur der/dem Patientin/Patienten
weh, es werden (so hoffe ich zumindest) keine Tiere gequält.
Einige wissen aber vielleicht, daß ich im OP arbeite und dort instrumentiere.
Einer unserer Oberärzte hat sich mit unserer Chefärztin über diese OP´s unterhalten, und ich kann Euch sagen, unseren lieben Göttern in weiß geht es dabei nur um Kohle.
Deshalb zweifle ich auch daran, daß auch nur eine Patientin unoperiert nach Hause geschickt wird. Der lockende Gewinn ist einfach zu groß und die nächste Inspektion für den Porsche muß ja irgendwie finanziert werden.
LG, Samwise
Zimtschnecke
21.06.2008, 11:53
da ich die „Mutters Lieschens“ OPs bis auf eine Ausnahme nicht genau bezeichnet habe, kannst du daraus nicht die Schlussfolgerung ableiten, es seien die „perfekten OPs“ gewesen Du hast zwar keine weiteren Fälle detailliert beschrieben, aber Du schriebst, dass keine Deiner operierten Bekannten damit (negativ) auffalle... Mittlerweile muss ich feststellen, dass irgendwie alle Freundinnen von meiner Mutter operiert sind (einschließlich meiner Mutter) – und dass man es keiner davon ansieht. ...und das klingt für mich durchaus nach perfekten OP-Ergebnissen.
Wo Du die verhunzten Hollywood-OPs erwähnst: es sind doch oft gerade die Fälle, die eine Grenze überschreiten, deren die angestrebte Veränderung so weit gehen muss, dass sie die Grenze des Natürlichen überschreitet. Bei den verhunzten Hollywood-Fällen denke ich nicht in erster Linie an OPsüchtige "Proll-Weiber", sondern an Damen und Herren, die nach ihren "Routine-Eingriffen" :roll: (was für ein Euphemismus) imho einfach schrecklich aussahen und ihren natürlichen optischen Charme verloren hatten, wie z.B. Meg Ryan, Nicole Kidman, Tori Spelling, Mickey Rourke, Robert Redford... Vielleicht sehe ja auch nur ich das so, aber einfach auf zu vielen Vorher-Nachher-Bildern gefällt mir das Vorher besser...
http://cityrag.blogs.com/main/2007/02/celebrity_plast.html
http://www.awfulplasticsurgery.com/
http://www.topsocialite.com/the-15-worst-celebrity-plastic-surgery-disasters-you-will-ever-see/
Chamäleon
21.06.2008, 12:13
Ich finde wenn man wirklich unter seinem Ausssehen leidet, und das seit längerer Zeit, und sich sicher ist dass das nicht bloss ne Phase ist wo man mit einem Körperteil nicht zufrieden ist...wenn man sich sicher ist dass man damit NIEMALS glücklich werden kann, dann ist eine Schönheitsoperation sicher eine Möglichkeit! Ich finde einfach, das Leben ist zu kurz um SO UNGLÜCKLICH zu sein!
Obwohl ich mir auf der anderen Seite immer die Frage stelle, ob man nicht versuchen sollte, sich so anzunehmen wie man ist (jetzt mal Veränderungen zb. durch einen Unfall, ausgeschlossen!), und es als ganz persönlichen individuellen Teil anzusehen. Denn ich muss zugeben ich find so richtig perfekte Menschen gar nicht schön :nein:
Zu mir persönlich: Ich leide seit 10 Jahren (seit ich in die Pubertät gekommen bin bzw. mich langsam mit meinem Aussehen befasst habe ;-)) JEDEN Tag beim Blick in den Spiegel! :-( Ich habe eine grosse Nase mit einem grossen Höcker! :menno: Von vorne kann ich mich ertragen ;-), aber im Profil geht gar nicht! :nein:
Dann meine Augen: Schlupflider, besonders das rechte! Das Auge hat nichtmal mehr eine runde Form bzw. es wird richtig "abgeschnitten" :-( Zerdrückt. Selbst die Wimpern klemmt es unter diesem "Deckel" ein! :-( Ich sehe IMMER müde/miesgelaunt aus, selbst wenn ich mich super fühle! Das macht mir zu schaffen. Man möchte doch irgendwie auch das ausstrahlen, nach dem man sich fühlt, oder?!
Dann meine Brüste. Sie sind SEHR klein und dann ist die rechte auch noch viel kleiner als die linkle (schwierig beim BH-Kauf!) Im Prinzip bräuchte ich Cup-Grösse AA, ich kauf aber immer A weil man AA eh kaum irgendwo findet.
Ich fühle mich einfach nicht wie eine FRAU! :nein:
Diese 3 Dinge sinds, die wirklich an mir auffallen und die ich nicht mag! Bei der Nase und Augen überlege ich schon lange, ob ich sie mir operieren soll.
Obwohl ich finde, die Lid-OP wäre noch eher eine medizinische OP, als die Nasen-OP (persönliches Empfinden). Obwohl sicher beides ne Rolle spielt.
Die Brüste werde ich mir NICHT mit SILIKON vergrössern lassen, niemals! :nein: Erstens weil es künstlich aussieht, zweitens weil es irgendwie unter meiner Würde ist, mir Ballone in die Haut zu stopfen, nur um besser auszusehen, und drittens weil es gar keine so kleinen Implantate gibt, wie ich sie mir wünschen würde! :-D
Ich möchte keine grossen Brüste, überhaupt nicht. Ich möchte nichtmal "normalgrosse"! Ich möchte nur ein ganz kleines bisschen mehr Fülle, damit man wenigstens erkennen kann, dass ich eine FRAU bin! :menno:
Also an eine Brust-OP denke ich nicht, es sei denn.....ich hab mal davon gehört dass man sich Fett reinspritzen lassen kann. Habe mich damit aber noch nicht so beschäftigt bzw. ich find gar nix da drüber :nixweiss: Von Implantaten dafür aber umso mehr! :menno:
Momentan versuche ich noch mit irgendwelchen anderen Mitteln (Massage etc.) vielleicht etwas mehr Fülle zaubern zu können. Falls das nicht funktioniert...hmm....werd ich es erstmal wieder und wieder und wieder versuchen :-D, aber vielleicht werde ich eines Tages doch noch unters Messer müssen! (Wie gesagt, bestimmt nicht Silikon, aber falls es da ne andere Möglichkeit gibt......)
Das ist jetzt fast schon eine "Liste" :ups:. Aber es sind wirklich GROSSE Dinge! Diese 3 Sachen fallen an mir sofort auf! :-(
Kein Fett dass ich mir absaugen lassen möchte (da würd ichs mit Sport versuchen etc. etc.) oder weiss der Kuckuck was. Und ausserdem, etwas, was ich SELBST ÄNDERN KÖNNTE, würde ich auch selbst tun!
Ich möchte nicht um jeden Preis perfekt sein, aber jedes dieser 3 Dinge belastet mich in seiner Art und Weise.
Meine Nase belastet mich am stärksten. Seit 10 Jahren bin ich todunglücklich über sie. Ich möchte viele Frisuren nichtmal tragen, weil sie damit NOCH grösser aussieht! :-(
...ich bin mir sicher, mit einer OP könnte ich sehr viel Selbstvertrauen gewinnen!
Und doch, selbst nach 10 Jahren versuche ich IMMER NOCH, mich mit ihr anzufreunden! Versuche, sie als etwas anzusehen, was mein Gesicht eben zu MEINEM Gesicht macht.
Ein winzig kleines bisschen glücklicher bin ich mit ihr mittlerweile bzw. manchmal denke ich beim Blick in den Spiegel:"Ja, das ist mein Gesicht!" (:irre:) Und doch bin ich im Grunde eigentlich noch immer unglücklich, ich denke ich mache mir da nur was vor.
Ich bin mir 100 % sicher, würde ich morgen mit einer kleineren Nase ohne Höcker aufwachen, wäre ich der glücklichste Mensch auf der Erde!
Es muss so befreiend sein, sich nicht tag täglich den Kopf darüber zerbrechen zu müssen (was lässt meine Nase kleiner wirken? Kann ich das hier überhaupt tragen? etc. etc....:-)
Viele sagen "Aber mit einer anderen Nase wärst das doch gar nicht mehr DU!" (Kann man jetzt auf alle anderen Körperteile beziehen ;-))
Ich sehe das anders. Was den Menschen ausmacht ist bestimmt alles andere als irgendein KÖRPERTEIL! Ich verändere mich ja nicht persönlich, nur weil ich jetzt einen neuen Busen, Nase, oder weiss der Kuckuck was, habe!
(Doch, ich bin vielleicht etwas glücklicher! :-D ;-))
Was mich ausmacht ist in mir DRIN, nicht AN mir!
Ja das hört sich jetzt erstmal widersprüchlich an. ;-)
Ich habe dasselbe bei meinen Bekannten/Familie erlebt! Meine Mama hatte mal 40 kg abgenommen. Sie sah KOMPLETT anders aus als all die Jahre davor! Einige Zeit fühlte es sich etwas ungewohnt an, aber dann hatte ich mich daran gewöhnt und ich konnte sie mir schon gar nicht mehr anders vorstellen ;-)
Das gleiche wenn sich jemand die Haare völlig anders färben lässt usw. usf.
Erst ist es ungewohnt, dann normal. Und am Ende denkt man oft: Hey, sie ist zwar immer noch die alte, aber durch die OP (oder was auch immer, vielleicht nur Gewicht verlieren etc.) schaut sie jetzt tatsächlich besser aus! :zustimm:
Wie gesagt, ich mache mir selbst nach 10 Jahren noch Gedanken da drüber, ob ich mich einer OP nun tatsächlich unterziehen lassen möchte, oder nicht (diese Frage stellt sich besonders bei der Nasen-OP, weniger zb. bei den Schlupflidern, weil mich eine OP der Lider nicht erstmal zu einem ANDEREN Menschen machen würden - es ist eher ein kleiner Eingriff (mit grosser Wirkung) der mich WACHER aussehen lässt :zustimm:)
Bin das dann noch ich??? Ja klar bin das dann noch ich! :zustimm:
Mein Hauptproblem ist einfach, dass ich mich evtl. etwas schäbig fühlen würde, weil ich es nicht geschafft habe, meinen Körper zu akzeptieren, so wie er ist. :seufz:
Aber wie ich am Anfang schon erwähnte, im Grunde...ist das Leben doch viel zu kurz um (so lange...) zu leiden! *find* Wenn man die Chance hat sein Leben besser/erträglicher/schöner/glücklicher zu machen, dann sollte man diese Chance doch nutzen! :-)
Also ich kenne niemanden, der eine Schönheits-Op hat machen lassen. Selber würde ich es, glaube ich, auch nicht tun. Mal abgesehen natürlich immer von "Entstellungen" nach schweren Unfällen oder so. An meinem Körper würde so ein netter Doc bestimmt einiges finden, was man aufbessern könnte. Aber ich kann ganz ehrlich sagen, dass ich auch ohne perfekten Körper mit mir selbst zufrieden bin und mich so mag. Vielleicht denke ich in 15 Jahren anders, aber vorstellen kann ich mir das gerade nicht. Ich finde (ist wirklich nur meine ganz persönliche Meinung), es gibt kaum etwas schlimmeres, als sich ständig nur mit seinen eigenen Makeln zu beschäftigen. Niemand ist total perfekt und es gibt dann doch auch wichtigere Dinge im Leben als genau das anzustreben. :meinemeinung:
Zimtschnecke
21.06.2008, 18:09
Also ich denke, dass doch fast jeder die eine oder andere Stelle an seinem Körper hat, die er nicht als perfekt empfindet, und natürlich wünscht man sich vielleicht mal, z. B. ein paar überschüssige Kilos einfach wegzaubern und sich in eine wunderschöne Prinzessin verwandeln zu können... *träum* ;-) Für Menschen, die tatsächliche Entstellungen mit sich herumtragen müssen, ist die Schönheitschirurgie natürlich ein Segen. Aber ganz normal aussehende Menschen, die sich im Laufe ihres persönlichen Reifeprozesses nicht mit ihrer individuellen Erscheinung, die ihnen von ihren Eltern und der Natur nunmal gegeben wurde, anfreunden können/wollen und sich lieber passiverweise in Narkose versetzen lassen, statt aktiv an ihrem Selbstwertgefühl und vielleicht auch an ihrer Wunschfigur zu arbeiten, tun mir aufrichtig leid.
Einfach normal aussehende Menschen, die sich mit so vollkommen normalen Dingen wie Schlupflidern, Cellulite, kleinen/mittleren/großen Nasen, kleinen/mittleren/großen Brüsten, und/oder mit dem Älterwerden und den damit entstehenden Falten etc. einfach nicht arrangieren können, weil sie denken, dass man das Leben nur wirklich genießen kann, wenn man wie ein photogeshoptes Idealbild aussieht, finde ich einfach nur traurig. Solche Menschen haben imho keinen körperlichen Makel sondern eine unsichere Persönlichkeit, woran eine Schönheitsop mit Sicherheit nicht viel ändern wird.
PS:
Auch wenn sich meine Worte vielleicht hart anhören, will ich wirklich niemanden angreifen oder verletzen. Ich denke, dieses mit seinem Äußeren unglücklich sein gehört auch einfach zu unserer Zeit - alles dreht sich nur noch um Äußerlichkeiten. Jedoch liegt es in der Hand des einzelnen, trotz seiner vermeintlichen optischen Mängel glücklich zu werden, aber dazu muß man seinen Blick halt auch mal vom eigenen Spiegelbild abwenden können und aufhören, immer nur zu schauen, wie andere sind und was andere haben.
Also ich würde mich mich schon operieren lassen (Tränensäcke und Schlupflider), wenn ich erstens den Mut und zweitens das Geld hätte. Wobei als ich jünger war, ich auch nie nachvollziehen konnte warum sich die Leute unters Messer legen. Weil die "Fehler" der Anderen stören ja nicht, findet man auch nicht unschön, nur eigenen akeptieren zu können, ist so eine Sache
Prinzessin
21.06.2008, 21:35
Ich finde Schönheits OP s ok so lange es im gesunden Rahmen bleibt und nicht übertrieben wird.
Armanicode
21.06.2008, 21:48
also.. ich weiss nicht was das für kreise sind.
in meinem freundeskreis kenne ich z.b. niemanden, der eine op hinter sich hatte und der geht von "normalos" (azubines, altenpflegerinnen, ) bis hin zu der hohen schicht (reiche kinder von bekannten geschäftsführern, unternehmern).
im gegenteil... einmal war ich mit paar mädels in einer grossen disco in nürnberg. dort war so eine party mit gogos und ein gogo-girl hatte eben silikon, das nicht zu übersehen war.
es sah schrecklich aus, die leute fingen an zu lästern und lachen, weil es einfach nur "verpfuscht" war, auch wenn sie ganz stolz darauf schien.
klar, gibt es schöne anatomische implantate (tröpfenförmige), die zwar teurer sind, aber wenigstens natürlich aussehen. und nicht die runden bälle, wo eine brustwarze plötzlich oben ist, die andere unten :-D sah witzig aus.
ansonsten finde ich auch die narben hässlich unter der brust. sry, man kann sagen was man will, aber die narben sind sichtbar und gehen nicht weg.
paris hilton hat zwar locker die kohle, würde sich aber nicht die brüste machen lassen.
warum überhaupt?????? wer sagt das C schöner ist als A? so ein blödsinn! es gibt so viele länder, epochen etc wo A als schönheitsideal galt/gilt.
und ihr kennt ja alle südamerika? brasilien? da boomt ja die schönheitschirurgie. denkt ihr die leute haben silikon-implantate? nee.. nix da. die haben alle kleine brüste, lassen sich aber den popo aufpolstern, weil dort ein grosser hintern a la jennifer lopez "in" ist, während sich die frauen hier fett am po absaugen lassen wollen.
so viel dazu......
was ich okay finde sind nasen-ops, wenn jemand atemprobleme hat,
oder wenn dir form bei nase (und z.b. ohren) ERHEBLICH abweicht (ich habe schon mal ne nase mit 2 höckern gesehen!!!) ...
das wird dann immer von der KK übernommen.
Wenn die KK zahlt: ist ein grund, und da sage ich okay.
auch bei brustverkleinerungen.
eine zu grosse brust zerstört den rücken, die haltung.. hat enorme folgen und schränkt sehr ein.
da sage ich auch okay zur schönheitsop.
:)
meine meinung
Armanicode
21.06.2008, 21:55
ACHso noch was: chirgurie.. operationen..
darunter habe ich jetzt nicht an: spritzen (botox, lippen), peelings etc. gedacht.
sondern mehr "tiefere" dauerhafte eingriffe (wobei, was is schon dauerhaft. silikon muss ja alle 5-12 jahre raus).
Chilli-Sister
21.06.2008, 23:07
... Jedoch liegt es in der Hand des einzelnen, trotz seiner vermeintlichen optischen Mängel glücklich zu werden, aber dazu muß man seinen Blick halt auch mal vom eigenen Spiegelbild abwenden können und aufhören, immer nur zu schauen, wie andere sind und was andere haben.
EINSPRUCH !!!!!!!!!!!!! :unglaublich:
Ich habe für mich persönlich die Erfahrung gemacht, daß man durchaus schauen soll, wie andere sind / was andere haben
-> aber (!) -> ruhig auch mal in die "andere" Ecke !!!
Damit meine ich, daß man den Spruch beherzigen sollte:
"Solange irgendjemand auf der Welt gerne mit dir und deinem Problem tauschen möchte, solltest du dir überlegen, ob es überhaupt ein Problem ist". :-)
ich bin der meinung,dass schönheits ops in manchen fällen wirklich nachvollziehbar sind und der ein oder andere "schönheitsmakel" einen menschen schon sehr einschränken kann. natürlich liegen die ursachen für solche probleme manchmal auch etwas tiefer (oftmals in der psyche) aber in der heutigen gesellschaft wird einem oft genug vorgelebt,dass man einem gewissen schönheitsideal entsprechen sollte und das es schöne menschen bekanntllich leichter im leben haben sollen.(ob das nun wirklich so stimmt wage ich zu bezweifeln)
ich persönlich würde mich auch unters messer legen und mir die nase operieren lassen obwohl ich ansonsten sehr zufrieden mit meinem aussehen bin und oft komplimente bekomme.ich bin aber nunmal sehr perfektionistisch und meine, nicht so perfekte nase, ist für mich schon sehr störend auch wenn ich mich deswegen nicht schlecht oder hässlich fühle habe ich den eindruck,dass ich mit einer schöneren nase hübscher und zufriedener sein könnte.fazit: jedem das seine :meinemeinung::fahne:
Zimtschnecke
22.06.2008, 00:21
"Solange irgendjemand auf der Welt gerne mit dir und deinem Problem tauschen möchte, solltest du dir überlegen, ob es überhaupt ein Problem ist". :-)Sorry, aber jemand, der total auf sein vermeintlich unvorteilhaftes Äußeres fixiert ist, wird sich wohl kaum wohler fühlen, nur weil er sich ab und zu ins Bewußtsein ruft, dass es auf der Welt Menschen gibt, die es noch schlimmer als sie selbst getroffen hat.
Ich denke, je mehr man sich mit seinem Äußeren beschäftigt, um so unzufriedener wird man bzw. wenn man sich mal in diese ganzen Pseudo-Ideale verrannt hat, kommt man da nur schwer wieder raus. Es ist doch so, dass das Alter, der damit einhergehende körperliche Verfall und letztendlich der Tod unaufhaltbar sind, egal wieviel man an sich rumoperieren läßt. Kaum ist die eine Schwachstelle ausgebessert, blättert schon an anderer Stelle der Lack ab - gibt man sich einmal der Restaurationshysterie hin, hört die Arbeit nicht mehr auf, weil mit jedem neuen Fältchen bröckelt ja das anoperierte Selbstbewußtsein, und die Hysterie nimmt ihren Lauf. Ich persönlich will meine kurze Lebenszeit nicht auf so etwas Frustrierendes und zudem völlig Triviales verschwenden, ich will am Ende meiner Tage mehr als mein eigenes Spiegelbild, eine Menge Kosmetikerinnen und Kosmetikfachverkäuferinnen sowie Schönheitskliniken gesehen haben.
Wer sich selbst wirklich etwas Gutes tun möchte, der sollte sich nicht unters Messer legen, sondern sich auf weniger oberflächliche Dinge konzentrieren und sich auf zwischenmenschlicher Ebene um Bestätigung bemühen. Statt sich immer nur mit Äußerlichkeiten zu beschäftigen, sollte man sich Dinge suchen, die einen nachhaltig befriedigen, stabilisieren und ausfüllen, Dinge die nicht so vergänglich sind wie die Jugend und nicht so launisch wie die Schönheit, die allein durch Schlafmangel, vereinzelte Pickel, und ungewaschene Haare schon zu erschüttern ist und ohnehin immer nur im Auge des Betrachters liegt... ;-)
:meinemeinung:
Chilli-Sister
22.06.2008, 00:36
...Sorry, aber jemand, der total auf sein vermeintlich unvorteilhaftes Äußeres fixiert ist, wird sich wohl kaum wohler fühlen, nur weil er sich ab und zu ins Bewußtsein ruft, dass es auf der Welt Menschen gibt, die es noch schlimmer als sie selbst getroffen hat....
Ok - vielleicht nicht bei jedem - aber mir hat z.B. sehr geholfen:
a) unerwartet einen Chef im Rolli zu kriegen
b) eine Kollegin mit Barbara-Streisand-Nase zu haben, und sie war (ist) einfach eine derart tolle Frau :anbet: die Männer en-masse hat
c) eine gute Bekannte, die Körbchengrösse G hat und sogar von der KK die Lizenz zum verkleinern hätte, aber sich wegen der nötigen Vollnarkose nicht traut...
Und dann denk ich mir -> ok - breiter Zinken (hab ich - wäre operabel), - Bauchfett (wäre absaug-bar)
Aber ich wäre erstens wie c) schiss vor der Vollnarkose und ausserdem... a) würde sicher gern tauschen (und in deren Jugend vielleicht auch b) ?!?!?!?
Zimtschnecke
22.06.2008, 01:12
Ok - vielleicht nicht bei jedem - aber mir hat z.B. sehr geholfen: ...
... über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und das Leben und die Persönlichkeiten hinter den Äußerlichkeiten zu betrachten... ;-)
Für mich ist Schönheit einfach viel mehr als ideale Maße. Das die breite Masse verunsichernde Schönheitsideal ist für mich eine von den Medien verbreitete Illusion, denn eine schöne Hülle schützt nicht vor Schicksalsschlägen, Liebeskummer, Depression, Krankheit, Unsicherheit, Einsamkeit...
Chilli-Sister
22.06.2008, 01:20
... über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und das Leben und die Persönlichkeiten hinter den Äußerlichkeiten zu betrachten... ;-)
Für mich ist Schönheit einfach viel mehr als ideale Maße. Das die breite Masse verunsichernde Schönheitsideal ist für mich eine von den Medien verbreitete Illusion, denn eine schöne Hülle schützt nicht vor Schicksalschlägen, Liebeskummer, Depression, Krankheit, Einsamkeit...
Für mich ist ein Mensch *schön*, wenn er in sich selbst ruht und seine Persönlichkeit ohne Zwang auslebt.
Darfst jetzt lachen - aber mir ging es schon oft so, dass ich wesentliche Merkmale von Menschen nicht wahrgenommen habe.
Die Brille war ja übel... (hmmmm .. hatte der ne' Brille an?)
Was für ein Ohrring... (öööhhh, hatte die Schmuck am Ohr?)
Boah, war der fett.... (echt, der war dick - ich hatt den ganzen Abend Fun mit dem)
Ich habe (glaub ich) sowieso schon eine verschobene Wahrnehmung - da ich z.B. Fettleibigkeit bei anderen Menschen überhauupt nicht wahrnehme...
Zimtschnecke
22.06.2008, 01:21
Geht mir genauso.
Edit:
Oder nein, ich nehme diese Dinge bei anderen durchaus wahr, aber sie sind mir schlicht egal, sie bedeuten (mir) einfach nichts. Ich (be-)achte einfach ganz andere Dinge.
Chilli-Sister
22.06.2008, 01:24
Geht mir genauso.
Das finde ich schön !
:five:
Vielleicht mal mehr per PN ???
(muss jetzt Miezekatzen füttern gehen *g*)
Zimtschnecke
22.06.2008, 01:27
Hängen Dir die Miezen schon Krallen wetzend am Hosenbein?
(Ich muß noch schnell mit meinem Hund raus und dann ins Bett.)
Frau Blücher
22.06.2008, 07:29
Den Damen, die sich eine Brustvergrösserung vorgenommen haben, möchte ich noch folgendes zu Bedenken geben: Wie neulich in der Presse zu lesen, haben Männer, die grössere Brüste bevorzugen, statistisch einen niedrigeren IQ als die Liebhaber von A-Cups. Das kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen.
Wenn ich von irgendeiner OP abraten würde, wäre es diese. Einer meiner Freundinnen ist das Inplant bis fast in die Achselhöhle verrutscht, bei der anderen ist es geplatzt und man konnte die Silikonperlchen durch die Bauchhaut fühlen. Nicht schön!
Wie Siam kenne ich einige Frauen, die Eingriffe haben machen lassen. Allerdings kenne ich keine, die ganz zufrieden damit war oder die danach keine kleinere oder grössere medizinische Probleme hatte.
GraceKelly
22.06.2008, 09:24
Wie gut oder wie schlecht ein Ergibnis ist, hängt auch von dem Arzt ab.
Meine Bekannte hatte für ihre Brustvergrösserung 6.500 Euro bezahlt.
Im Ausland werden diese Ops für weitaus weniger Geld angeboten, aber ich würde mich auch nie von einem X-beliebigen Hals-Nasen-Ohrenarzt den Busen vergrößern laßen.:nein:
Ich finde SchönheitsOPs überhaupt nicht verwerflich oder schlimm, ich finde es toll, dass es diese Möglichkeiten gibt. Und vor allem denke ich, dass die Menschen, die sich solchen Eingriffen unterziehen, nicht notwendigerweise ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl haben, diese Argumentation habe ich auch schon oft gehört, wenn es um MU geht. Und wie viele von uns Beauties gehen nie ungeschminkt aus dem Haus? Warum sind wir so "unzufrieden", dass wir uns anmalen müssen?
In meinem Freundeskreis haben inzwischen 2 Frauen sich die Brüste machen lassen, da sie nach dem Stillen nicht mehr so schön aussahen, die Ergebnisse sind wirklich gut. Und das sind Frauen, die sich nicht sonstwie aufbrezeln und insgesamt eher "öko"-mäßig aussehen, beide sind Lehrerinnen.
Ich würde z.B. gerne meinen Reithosenspeck weghaben, da der einfach nicht durch Sport weggeht. Und abnehmen müsste ich sonst nirgends. Mir fallen aber einfach so viele andere Verwendungsmöglichkeiten für das Geld ein...:-D
Wenn Menschen allerdings in eine OP-Sucht verfallen, ist es nicht mehr schön...:nein:
Frau Blücher
22.06.2008, 09:56
Nein, moralisch schlimm finde ich Schönheitsoperationen auch nicht, und das ganze Entrüstungsgeschrei ist mir ziemlich fremd. Aber ein bisschen über die eigene Motivation zu reflektieren, könnte manchmal schon nicht schaden. Ein kaputtes Selbstwertgefühl und alte Verletzungen sind durch keine Operation der Welt zu reparieren, dazu braucht es innere Arbeit.
Wenn dann eine OP noch für äussere Zufriedenheit sorgt, supi.
Glamourgirl10
22.06.2008, 09:56
Ok dann werd ich auch mal meinen Senf dazugeben!
Zu allererstmal für mich persönlich käme jetzt keine Schönheits OP in frage, weder im Gesicht noch am Körper, ich verlass mich lieber auf meine gesunde, ausgewogene Ernährung, Bewegung und Pflege (gesichtscremes usw...;-)), und ja ich hab auch nur Cup B, aber wozu gibts Push ups? Obwohl ich sicher bei genauerm Überlegen auch was finden würd, was ich ändern könnte.
ABER: wenn sich jemand schon morgens beim ersten mal in den Spiegel schaun so unwohl fühlt und sich denkt, ich bin so hässlich, ich will gar nicht unter Leute gehen, weil er so unter (seiner Meinung nach unschönen körperstellen) leidet und derjenige DEN GANZEN TAG ununtrbrochen nur an sein zB zu kleinen Brüste denkt und gar nicht mehr am Leben teilnimmt/teilnehmen will/kann, dann soll er es doch um Himmels willen machen, aber dann nicht im Ausland zu "Spottpreisen" sondern bei einem gscheiten Arzt! Und ich glaub auch, dass jeder gern was an seinem Körper ändern würde, es will nur fast keiner zugeben. Und sicher , man muss sich so nehmen wie man ist, aber jetzt mal ehrlich, streben wir nicht alle ein bisschen nach Schönheit, und ich mein jetzt nicht diese perfekte Schönheit aus den Medien sonder, dass man in den Spiegel schaut und sich NICHT denkt:
"Ok, ich bin zwar echt nicht hübsch, und fühl mich auch nicht so aber ich muss mich halt so nehmen wie ich bin"
SONDERN
"Ja, ich finde ich sehe gut aus, ich hole (mit Makeup, Kleidung, Sport ...) das beste aus mir heraus, ich bin zufrieden, für mich bin ich hübsch, ich finde, ich sehe gut aus"
Versteh ihr was ich mein, dass es für einen selber reicht um glücklich zu sein. Ich hoffe es ist das rübergekommen was ich meine. Fazit, ICH würds eher nicht machen, aber solange es im Rahmen des "natürlichen" bleibt, dass man nicht denkt "Mann, die ist operiert" dann ists ok.
Ich finde Schönheits-Op's bedingt ok. Eine Freundin von mir hat sich die Nase korrigieren lassen weil sie total unglücklich damit war. Das finde ich ok. Genauso Brustverkleinerungen,Straffungen wenn der Rücken drunter leidet oder Vergrößerungen,wenn die betreffende Person wirklich vorher gar keine Oberweite hatte und total drunter gelitten hat.
Was ich allerdings total erschreckend finde,sind diese ganzen Op's die total unnötig sind,die vierte Brustvergrößerung oder neuerdings der neuste Hype: Beinverlängerungen!!!! Da lassen sich Leute die Beine brechen um dann beim zusammenwachsen der Knochen die Beine durch Schrauben die immer weiter rausgedreht werden ein paar cm rauszuholen....
Sicherlich,vll leiden die Leute dann auch seelisch unter ihrem Aussehen(oder ihrer Größe). Jedoch sollten Chirugen Patienten die wirklich darunter leiden,nicht wie Barbie oder eine Katze(gibt's wirklich,der Typ war mal bei talk talk talk zu sehen)auszusehen andere Hilfe empfehlen als eine OP....:meinemeinung:
Fazit: Solange es noch natürlich aussieht und nicht in eine Sucht übergeht,sind OP's meiner Meinung nach ok,doch finde ich das neuerdings mit diesen Beinverlängerungen einfach eine Grenze überschritten wird....
Frau Blücher
22.06.2008, 11:44
Die Beinverlängerung wird meines Wissens nur in China praktiziert. 9- 12 Monate post-operative Bettruhe gehören dann mit dazu....:-o . Krank....
Zimtschnecke
22.06.2008, 11:53
Ein Hoch auf das westliche Schönheitsideal... :roll:
Ich mag Originales,Echtes,daher kann ich Schönheitsop´s nix abgewinnen,,entweder jemand sieht von Natur gut aus oder eben nicht,ist ja auch egal,dieser ganze Hype um die angebliche Schönheit ist so was von:gaehn:
als wäre ein Mensch nur was wert,wenn er grad ins gängige Modebild passt:gaehn::gaehn::gaehn:
Eine Ausnahme und ein Segen ist die plastische Chirurgie bei Unfallopfern,die sonst mit Entstellungen leben müßten
Frau Blücher
22.06.2008, 12:28
Gefällt mir gut, Dein Input, Siam, sehr differenziert.
Das Thema polarisiert ja wirklich total und löst viele Emotionen aus. Schade eigendlich. Das hält nämlich die, die Erfahrung mit dem Thema haben, auch davon ab, uns davon zu berichten. Ich selber bin da sehr vorsichtig geworden, da ich die vielen Generalisierungen und Verurteilungen nicht mehr hören mag.
Ich würde mich vermutlich nicht operieren lassen, habe aber gute Erfahrungen mit Botox und Fillern gemacht und würde die ohne weiteres auch in Zukunft anwenden - wenn sie nicht so teuer wären. Zu den berühmten Botoxparties bin ich allerdings nie eingeladen worden - und ich vermute, dass es die vor allem in der Phantasie von sensationsgierigen Journalisten gibt. Was den Busen betrifft: Ich bin froh, in einer Zeit aufgewachsen zu sein (Ende 70ziger), in der ein hübscher kleiner Busen das Schönheitsideal war. Riesenbusen finde ich meistens ziemlich plump, unproportioniert und hässlich. Mir so etwas freiwillig anzutun wäre unvorstellbar für mich. Fettabsaugen: Sieht gut aus in Kleidern und bei meinen besaugten Freundinnen schrecklich ohne. Dellen ohne Ende!
Weniger ist meistens mehr.
PalmaKunkel
22.06.2008, 12:36
Ich finde jeder muss das mit sich selbst ausmachen, ob das für ihn ok ist und wenn sich jemand nach ein OP besser fühlt, ist das doch ok. Schönheitsoperationen fangen im Grunde genommen schon an, wenn man sich eine Warze entfernen lässt oder ein Muttermal, dass nicht gefährlich ist, sondern einfach nur unschön und an einer unpassenden Stelle. Da sagt ja auch niemand was und ich würd das auch machen, weil ich z. B. so fette Warzen im Gesicht als entstellend empfinden würde und ich somit nur den ursprünglichen Zustand wieder herstelle und nicht direkt an meinem Äußeren etwas ändere. Weiter würde ich aber nie gehen.
Zimtschnecke
22.06.2008, 12:49
Für mich hat diese Diskussion nichts mit moralischer Entrüstung oder Verurteilung von Menschen, die sich "verschönern" lassen wollen, zu tun, aber das Hinterfragen gesellschaftlicher Werte und medialer Manipulation finde ich in diesem Zusammenhang durchaus angebracht.
Im übrigen ist es nicht so, dass ich mit Schönheitschirurgie nichts anfangen kann, weil ich mich selbst für so super schön hielte oder einfach keine Unsicherheiten bezüglich meiner nicht makellosen körperlichen Erscheinung hätte. Zum Beispiel trage ich neben einigen anderen Unperfektheiten ein paar recht unschöne sichtbare Erinnerungen an einen Unfall mit mir herum, mit denen ich auch nicht gerade glücklich bin. Aber: Entstellungen sind imo noch mal etwas ganz anderes.
Ich finde es wirklich schlimm, dass so viele Menschen mit ihren ganz normalen Körpern so große Probleme haben - diese Art der Selbstsicht finde ich ziemlich ungesund. Menschen, die durch eine wirkliche Entstellung optisch völlig aus der Norm fallen, sei es seit Geburt oder durch einen Unfall, denen wünsche ich natürlich, dass sie von dieser Last befreit werden. Aber Cellulite am A**** oder einen Höcker auf der Nase kann man ja wohl nicht allen Ernstes als Entstellung bezeichnen!? Sorry, aber diese Sicht ist für mich ein Luxusproblem, das nur in einer oberflächlichen Wohlstandsgesellschaft wie unserer so massiv auftreten kann.
Mein nicht modelmäßiger Körper kann mir jedenfalls nicht mein Leben vermiesen, weil ich Werte habe, die einfach sehr viel größer sind als mein Spiegelbild, und dafür bin ich sehr dankbar. Dementsprechend tun mir Menschen einfach leid, die nicht anders können, als sich ihre Zufriedenheit zu erkaufen und anoperieren zu lassen.
@ Zimtschnecke:
vernünftige Einstellung!!!!!!!
@Siam:
Ich finde auch, daß wir uns zu sehr mit unserem Äußeren beschäftigen-nehme mich da gar nicht aus- und individuelle Merkmale als Makel empfinden.
Außerdem ist jeder kosmetische Eingriff eine Operation und deshalb auch mit den Risiken einer solchen verbunden. Wenn man das bedenkt, ist es doch wünschenswert, daß die Vernunft größer ist als die Eitelkeit.
Habe gestern auf der Kieler Woche übrigens eine Frau gesehen, an der auf dem ersten Blick nichts schönes zu finden war. Ihre Ausstrahlung und ihre offensichtliche Freude am Leben haben das aber bei weitem Wett gemacht.
Zimtschnecke
22.06.2008, 15:59
Ich denke mal, dass die meisten, die sich in diesem Forum versammelt haben, doch eher Leute sind, die auf das eigene Äußere achten. Die sich selbst und anderen gefallen wollen. Und darum würde es mich interessieren, wie ihr zu dem doch recht heiklen Thema der Schönheits-Chirurgie steht. Was sind die Grenzen des Annehmbaren und wo fängt der Wahnsinn an? Ist es für Euch ein Tabuthema? Habt ihr Erfahrungen damit, Wünsche diesbezüglich oder wie ist einfach Eure Meinung dazu?
(...)
Ich bin echt gespannt, was jetzt an Beiträgen kommt... Siam, Du fragtest nach Meinungen, und die hast Du geschrieben bekommen. Nur weil ich meinen Standpunkt hier etwas ausführlicher vertrete, heißt das doch nicht, dass ich damit Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebe. Jeder vertritt hier doch nur seine ganz persönliche, subjektive Meinung, und letzten Endes hat jeder allein sein eigenes Päckchen zu tragen - wie er das macht, muß jeder für sich selbst entscheiden.
So facettenreich das Thema Schönheit bzw. Ideale und Operationen ist, so vielseitig sind auch die Gedanken, die mir dazu in den Sinn kommen. Da ich hier aber nicht jeden einzelnen Aspekt, der mir dazu einfällt, durchkauen will (dazu fehlen mir Zeit und Mitteilungsdrang), klinge ich vielleicht ein wenig einseitig. Fakt ist jedoch, dass es mir persönlich vollkommen egal ist, wenn sich andere unter's Messer legen. Ich habe kein Problem damit, dass man schön sein will und auch was dafür tut, mich stört jedoch das Zwanghafte an der Sache, das sogar so weit führt, dass manche glauben, Glück und Unglück würden von Äußerlichkeiten abhängen, und dass sogar Gesundheitsrisiken in Kauf genommen werden, nur um "schön" zu sein, was auch immer das heißen mag. Ich persönlich mag keine Einheits-Barbie-Schönheiten, und ich verstehe nicht, wieso so viele Westler, die doch sonst so sehr auf ihre Individualität pochen, ihr einzigartiges Erscheinungsbild loswerden und sich einem Massenideal anpassen wollen!?
„Mir tun diese Menschen leid, die sich Zufriedenheit erkaufen müssen“ kann man nämlich auf zweierlei Arten auffassen: dass du diese Menschen lediglich bedauerst, oder aber auch, dass du ihnen unterstellst, dass all ihre Probleme auf eine Oberflächlichkeit und selbstverschuldete psychische Instabilität zurück zu führen sind. Meinen Satz kann man bestimmt auf mehr als zwei Arten auffassen, wobei die zweite von Dir genannte in erster Linie mir etwas unterstellt, nämlich Zynismus. Mal abgesehen davon, dass es so etwas wie eine "selbstverschuldete psychische Instabilität" meiner persönlichen Ansicht nach nicht gibt und ich den von Dir zitierten Satz tatsächlich genau so meinte, wie ich ihn schrieb, rede ich hier nicht von allen möglichen Problemen, sondern von einer ungesund strengen Betrachtung des eigenen Äußeren und einer daraus resultierenden übermäßigen Unzufriedenheit mit der eigenen Normalität und natürlichen Erscheinung. Und ich bin einfach so frei, dass ich das nicht gutheißen mag.
Frau Blücher
22.06.2008, 16:13
So facettenreich das Thema Schönheit bzw. Ideale und Operationen ist, so vielseitig sind auch die Gedanken, die mir dazu in den Sinn kommen. Da ich hier aber nicht jeden einzelnen Aspekt, der mir dazu einfällt, durchkauen will (dazu fehlen mir Zeit und Mitteilungsdrang), klinge ich vielleicht ein wenig einseitig. Fakt ist jedoch, dass es mir persönlich vollkommen egal ist, wenn sich andere unter's Messer legen. Ich habe kein Problem damit, dass man schön sein will und auch was dafür tut, mich stört jedoch das Zwanghafte an der Sache, das sogar so weit führt, dass manche glauben, Glück und Unglück würden von Äußerlichkeiten abhängen, und dass sogar Gesundheitsrisiken in Kauf genommen werden, nur um "schön" zu sein, was auch immer das heißen mag. Ich persönlich mag keine Einheits-Barbie-Schönheiten, und ich verstehe nicht, wieso so viele Westler, die doch sonst so sehr auf ihre Individualität pochen, ihr einzigartiges Erscheinungsbild loswerden und sich einem Massenideal anpassen wollen!?
Es sind nicht nur Westler. In Indien sind Schönheitsoperationen die ganz grosse Mode, ein riesiger neuer Markt.
http://www.cosmeticsurgery-india.info/index.html
http://www.medaccessindia.com/cosmetic_surgery.htm
Aber ich kann mich Deinen Betrachtungen zum Thema zwanghafte Schönheit absolut anschliessen. Wenn ich Sätze höre wie "Wenn ich mich im Spiegel anschaue, werde ich traurig" werde ich schon sehr hellhörig. Andererseits findet Zwanghaftigkeit immer einen Weg. Wenn es keine Schönheitsoperationen aus falscher Motivation sind, sind es Diätkuren und Esstörungen. Wenn es keine Esstörungen sind, ritzt frau sich halt mit der Rasierklinge. Und so weiter. Das eigendliche Problem schaut halt keine gern an.
Wer realistische Vorstellungen hat und nicht glaubt, dass eine Schönheitsoperation Glück und Liebe bringt, der soll's machen. Wie gesagt, ausschliessen würde ich es für mich nicht, allerdings finde ich die Vorstellung auch nicht besonders prickelnd.
Ich finde Schönheitaoperationen OK. Wenn sie gut gemacht sind und nach Möglichkeit natürlich wirken.
Dass man z.B. nach einer Bruststraffung Narben hat, lässt sich nicht vermeiden. Aber ich verstehe, dass man es machen läßt, wenn die Brüste sehr hängen schlaff sind.
wer sagt das C schöner ist als A? so ein blödsinn!
Da stimme ich dir zu. Eine schöne Brust ist in meinen Augen eine, die schön geformt ist - egal ob klein oder groß. Ich habe mal eine Reportage über eine Brustvergrößerung gesehen, in der die junge Frau perfekte kleine Brüste hatte. Wieso sie sie vergrößern wollte, konnte ich nicht verstehen.
Aber manche Frauen haben Brüste die nicht einfach nur klein sind, sondern sehr unschön geformt sind - dann verstehe ich auch den OP-Wunsch.
Zu Schönheits-OPs zähle ich auch extreme Botoxbehandlungen, wie man sie an Nicole Kidman sieht. Ihr Gesisicht sieht inzwischen maskenhaft aus. Auch Aufspritzungen zähle ich dazu: Meg Ryans Oberlippe sieht gruselig aus.
Ich sehe es so, dass man zu allen Zeiten alles Mögliche versucht hat, um schöner zu sein. Heutzutage hat man außer Cremes, Make-up, Haarefärben etc. noch die Möglichkeit zu chemischen Peelings, Laser, Unterspritzungen u. OPs. Wenn jemand nur die ersten Möglichkeiten der Verschönerung in Anspruch nehmen will ist es vollkommen OK. Es ist aber auch in Ordnung, wenn man die anderen Behandlungen für sich nutzen will. Auf Schönheit legen fast alle wert - wo der Einzelne eine Grenze ziehen will, ist eine persönliche Entscheidung.
Ich finde es heuchlerisch, wenn einige Leute verlangen, dass andere sich z.B. mit ihren starken Tränensäcken abfinden sollten - während sie selber sich keineswegs mit ihren Augenringen (Concealer) oder mausbrauen Haaren (Haartönung) abfinden. Dabei ist es wohl einfacher sich mit einer unbeliebten Haarfarbe zu arangieren, als mit einigen Dingen, für die sich Menschen unters Messer legen.
Zimtschnecke
22.06.2008, 16:37
Es sind nicht nur Westler. In Indien sind Schönheitsoperationen die ganz grosse Mode, ein riesiger neuer Markt.
Mit den Westlern bezog ich mich in erster Linie auf das Individualitätsstreben, für das wir in Teilen Asiens (z.B. Japan) berühmt / berüchtigt sind. Wie das bei den Indern ist, weiß ich allerdings nicht.
Zu Schönheits-OPs zähle ich auch extreme Botoxbehandlungen, wie man sie an Nicole Kidman sieht. Ihr Gesisicht sieht inzwischen maskenhaft aus. Auch Aufspritzungen zähle ich dazu: Meg Ryans Oberlippe sieht gruselig aus. Genau diese Routine-Eingriffe meinte ich übrigens, als ich von den verhunzten Hollywood Stars schrieb.
Frau Blücher
22.06.2008, 16:59
Mit den Westlern bezog ich mich in erster Linie auf das Individualitätsstreben, für das wir in Teilen Asiens (z.B. Japan) berühmt / berüchtigt sind. Wie das bei den Indern ist, weiß ich allerdings nicht.
Indien ist ein extremes Beispiel wie aggressiv die westliche Kultur und das westliche Schönheitsbild in andere Kulturen eingreift. Vor ein paar Jahren war das indische Schönheitsideal wie unseres in den 50zigern: Viel Holz vor der Hüttn, kurvig, sexy, rundlich. Ein indisches Laufstegmodel hatte gut und gern 10kg mehr drauf. Heute wie überall: Spindeldürr und spinnenlang. Ein seltsames Ideal in einem Land, in dem Dünnsein als Alarmsignal für Hungern und Armut gilt.
Armanicode
22.06.2008, 23:07
zum moralischen nochmal:
also ehrlich, ab und zu habe ich selbst beim kosmetik-kauf ein schlechtes gewissen. ich gebe sehr viel geld für den beautybereich aus, und wenn ich dann bilder von kindern sehe, die verhungern.. menschen, die gefoltert werden oder
(ich liebe tiere über alles)
gequälte oder missbrauchte tiere sehe, bricht mir das herz und ich hasse mich für meinen egoismus.
ich bin auch ein mensch, der am liebsten die welt retten würde, wenn es möglich wäre..
habe mich jetzt auch für tierschutzvereine eingetragen und spende auch geld für gequälte tiere.
wenn man sich die videos ansieht von PETA kommen einen die tränen und da vergisst man sofort unsere "probleme" hier.
aber auf der anderen seite, warum soll ich meinen ganzen besitz den ärmeren widmen und mir nicht gönnen. so viele politiker geben gelder für puffs aus, andere für drogen etc.. statt sie sinnvoll einzusetzen... vor allem UNSERE gelder.
warum muss ich dann die samariterin spielen?!
ich kaufe meine beautysachen natürlich weiter, achte seit kurzem sehr darauf ob sie tierversuchsfrei sind,
achte woher mein fleisch kommt, spende hier und da bisschen etc.
die welt retten kann ich nicht, mich aber für bessere bedingungen einsetzen.
und sooo egoistisch ist ne op ja eigentlich auch nicht? der nachbar verreist halt 3 mal im jahr, jemand anderes kauft sich dafür ein face-lifting...das geld ist weg.. man gönnt sich etwas.. wofür muss jeder selbst entscheiden.
für mich ist weiterrrr urlaub z.b. luxus (statt gute kosmetik).... kosmetik brauche ich selbst zum leben .. bin ja ein beautyjunkie... urlaub kann ich auch am baggersee machen xD. da kommt nicht drauf an..
jeder hat seine eigene wertabelle..was wichtig für ihn ist.
Die Beinverlängerung wird meines Wissens nur in China praktiziert. 9- 12 Monate post-operative Bettruhe gehören dann mit dazu....:-o . Krank....
Hol dir mal die aktuelle Neon,da stehen aktuelle Fakten zu dem Thema....es gibt sogar in D einen Arzt der das macht... :nein:
Armanicode
22.06.2008, 23:44
hallo?
klar ist das möglich und nicht seit kurzem, sondern schon sehr lange!!!!!!!
ich wollte mich mal vor 3 jahren für ne fotoserie bewerben, bin eingeladen worden, alles perfekt.. aber zu klein (ich bin 168).
da kam die antwort: sie müssten mindestens 174 cm gross sein. allgemein, bei shooting und in der modelbranche. entweder wachsen sie noch oder lassen sich die beine verlängern.
ich habe auch gedacht, es ist ein witz.
aber ja, es gibt mehrere ärzte sogar. die op kostet ab (!) 30.000€...
und wenn man danach googelt gibts viele, die das gemacht haben. in deutschland.
in russland auch schon trend:
http://www.welt.de/lifestyle/article1641658/Russinnen_wollen_15_Zentimeter_mehr.html
und wie gesagt.. bei mir war es vor 3 jahren wo ich den tipp bekommen habe.
Armanicode
22.06.2008, 23:47
http://www.prof-betz.de/
hier ein doc der das macht
http://www.beinverlaengerung.de/
der hier machts auch...
gibt viele davon ;)
sry, will keinen schocken
http://www.med1.de/Forum/Orthopaedie/68199/
und hier hat sich ein mann von 173 auf 180 die beine verlängern lassen und gibt tipps dazu in einem forum ;)
Frau Blücher
23.06.2008, 14:10
Boah, Beinverlängerung auch in Deutschland? Das finde ich wirklich grotesk.
@Siam
Wenn man Deiner Beschreibung russischer Frauen Glauben schenkt,
laufen in Russland nur Heidi Dumm, sorry,Klum Klone herum.
Ich finde auch nicht, daß große Augen, kleine Nase, etc. mit Schönheit gleichzusetzen ist. Gerade das Unperfekte macht Gesichter schön.
LG, Samwise
Frau Blücher
23.06.2008, 14:41
Ich weiss schon, was sie meint. Seufzzzz......
Ich hatte mal einen russischen Verlobten ;-) und die weibliche Verwandtschaft war einfach erschreckend schön. Und es ist nicht nur das Aussehen, es ist auch dieses sexy Gegurre und die wunderschöne Sprache.... Wow.
PS: Heidi Klum könnte da sowas von abstinken.
Zimtschnecke
23.06.2008, 14:58
Ich finde auch nicht, daß große Augen, kleine Nase, etc. mit Schönheit gleichzusetzen ist. Ich muß da automatisch an Manga/Anime-Girlies und den japanischen Lolita-Komplex denken... :roll: *grusel*
...es ist auch dieses sexy Gegurre... DAS kann ich bestätigen, wobei mich aber optisch bisher noch keine Russin besonders beeindruckt hat.
Die Geschmäcker sind eben seeeehr verschieden ;-)
Armanicode
23.06.2008, 18:17
also ich kann jeden satz von siam nur unterstreichen.
sie hat recht.
ich persönlich finde auch, dass es in osteuropäischen ländern viele wunderschöne frauen gibt und gerade dort die model und modebranche boomt.
natalja wodjanowa z.b. da kann heidi gleich einpacken neben ihr.
ausserdem, habe ich auch die erfahrung gemacht, dass osteuropäische frauen mehr auf ihr äusseres achten....
ich kann sofort erkennen, ob eine frau aus osteuropa kommt oder deutschland. *ehrlich jetzt*
viele finden, dass osteuropäische frauen dadurch immer "aufgetackelt" "überstyled" bis zu "billig" wirken... naja...
jeder wie er es mag.
ich liebe dieses forum, freue mich hier so viele beautyfanatikerinnen zu treffen, leute die sehr auf kosmetik achten, erfahrungen haben etc etc...
ich liebe euch mädels...
aber:
wir sind nur eine sehr kleine gruppe im vergleich zur restlichen bevölkerung in deutschland.
ich denke deutschland ist mehr so eine spass-gesellschaft, wo leute lieber in partys, action, genussmittel etc investieren statt beauty.
deutschland ist zwar ein reiches land, und auch hier boomt die schönheitschirurgie...
aber viele ärmere länder, wo eben die leute durchaus weniger verdienen, zeigen eine ähnliche statistik in eingriffen (liegt das daran dass diese länder mehr auf "schönheit" achten? oder ist es eventuell auch, weil so viele leute aus deutschland sich wegen den günstigeren preisen im "osten" operieren lassen? naja...)
miss made
23.06.2008, 19:46
Also, was ich hier ein bisschen störend empfand, war in vielen Beiträgen der Ausdruck, dass die Leute mal merken sollen, dass sie sozusagen ne Macke haben, wenn sie nicht selbstbewusst genug sind, zu ihren makeln zu stehen. das nervt mich ein bisschen, dass dann immer ganz schnell das totschlagargument kommt:"was???du bist nicht selbstbewusst?!?!" so nach dem motto schäm dich....und wenn man dan schon die westlichen ideale so kritisiert, dann sollte man auch diese vorstellung vom selbstbewusstsein und der festen, in sich ruhenden persönlichkeit, die unabhängig von äußeren einflüssen agieren soll hinterfragen....das gehört nämlich eindeutig auch nicht zu den idealen in china oder japan, denen wir sozusagen unsere anschauung aufoktruieren!jedenfalls finde ich es sehr mutig, von chamäleon zu sagen, hey, ich bin mit einigen aspekten meines äußeren nicht zufrieden, anstatt wie alle immer zu sagen, hey, ich bin superzufrieden mit mir und dann ist dem nicht so...aus solchen gründen entstehen nämlich auch essstörungen oder ähnliches, wegen den erwartungen, die an einen gesetzt werden und der diskrepanz,die daraus entsteht, dass man diesen erwartungen nicht gerecht wird...und dabei sind nicht nur die schönheitsideale gemeint, sondern auch die, die das auftreten betreffen....darüberhinaus ist es eben nicht so einfach nach dem motto es ist allen egal und wenn sie doch tuscheln, dann steh ich da drüber: ich hab z.B. einen sehr großen busen und früher fand ich das überhaupt nicht schön, gerade weil einem auch viel gesagt wurde, großer busen sieht scheiße aus, hängt, ist nicht fest und unförmig und vor allem auch,weil viele frauen mich blöd angucken....aber ich habs mir genauso wenig aussuchen können, wie einen 70A-Busen, der aber sicherlich von vielen Damen als sympathischer empfunden wird...heute steh ich dadrüber, aber nur weil meinen freund meinen busen sehr gern mag, und ich glaub nicht dass das an seinem mangelnden iq liegt...aber er hat halt auch nicht die vorstellung (wie wirklich viele dumme prolltypen),dass,wenn er mich auspackt, ihm dann da die ballons von pamela um die ohren fliegen....
ich bin momentan zufrieden mit meinem aussehen, aber war auch sehr unzufrieden, was auch in psychischen problemen resultiert hat, die ich glücklicherweise selber überwinden konnte, und weiß, dass es einfach ist zu sagen, hey warum stehst du denn nicht einfach zu dir, aber das geht so einfach nicht. aber nicht alle von diesen leuten brauchen ne therapie,manchmal hilft wirklich ne op, und ich finde nicht dass man danach urteilen kann, in dem und dem fall ist ne op ok, in den fällen ist sie verurteilenswert...momentan denk ich gar nicht über ops nach, aber wer weiß was später?!und wenn man dann sagt, ich mach ne op, dann muss man nämlich auch mit dem getuschel leben, darüber, dass man eine gemacht hat, so wie die leute sonst über nen fetten arsch oder nen riesenbusen lästern.
darüber hinaus find ich es auch nicht schön, wie hier über ärzte geurteilt wird, ich studiere selber zwar kein medizin, aber viele meiner verwandten sind ärzte und sicher keine scharlatane und ich finde es z.B. berechtigt, das ärzte auf geld aus sind,denn wer ist das nicht?ich mein,wer von euch kann von sich behaupten, er ist so altruistisch, dass er kostenlos arbeiten gehen würde??ich kann es jedenfalls nicht von mir und gerade in anbetracht der tatsache, dass mein studium extrem zeitintensiv ist und sehr viel erwartungen an einen gestellt werden, somit einfach mal 5 jahre meiner jugend komplett nur für studium draufgehen (ich bin jetzt seit über einem jahr ununterbrochen am lernen) und ich mit dem job, der später rauskommt, sehr viel verantwortung trägt, erwarte ich einfach auch mal, dass ich dafür stärker entlohnt werde, als jemand, der z.B. friseur ist (ohne werten zu wollen), aber ich betrachte das als gerechtfertigt und habe mir auch unter dieser prämisse mühe im abitur gegeben und noch mehr mühe im studium ....und bei einem medizinstudium sieht das alles noch um einiges heftiger aus, als in dem was ich mache, das sollte man nicht unterschätzen und ich hab sehr sehr viel respekt vor leuten, die medizin studieren.
lg miss made
Frau Blücher
24.06.2008, 11:06
Ja, ich auch. Vor allem wenn sie kritisch nachfragen, selber denken und nicht alles was ihnen das medizinische Etablishment so erzählt auch brav schlucken.
Zum Thema Busen haben wir uns wohl gründlich missverstanden, Miss Made. Natürlich hab ich kein Problem mit grossen Busen. Ob ich den nun besonders ästhetisch finde und selber unbedingt haben möchte oder nicht ist, das ist mein persönlicher, privater Geschmack. Die Schönheit liegt halt immer im Auge des Betrachters. Was ich schade und traurig finde, ist wenn Frauen mit hübschem kleinen Busen weinend vor dem Spiegel stehen und bereit sind, sich einer OP zu unterziehen, die riskant ist und bei der doch mehr als 10% ernsthafte Komplikationen zu beklagen haben. Zwei meiner Freundinnen hatten wie gesagt grosse Probleme nach Brustvergrösserungen. Ich sehe diesen von den Medien geschaffenen Modetrend - und das ist es - mit gemischten Gefühlen.
Aber jede muss selber entscheiden.
Hier kurz meine Erfahrung zu Schönheits-OP`s.
Ja, ich habe es gemacht. Ich habe mir die Oberlider straffen lassen und bin suuuper glücklich mit dem Ergebnis. Und ich habe auch kein mangelndes Sebstbewusstsein oder irgentwelche Promis zum Vorbild. Mich haben diese schlaffen Lider einfach nur total gestört und mein Gesichtsausdruck war immer traurig und müde. Das strahlt man dann letztendlich auch aus. Ich fühle mich nach diesem Eingriff einfach viel besser und jeder Blick in den Spiegel macht wieder Freude. Ist dass schlimm oder verurteilenswert? Eindeutig Nein!!!
Ich nehme an, dass ein großer Teil der Userinnen hier noch ziemlich jung ist und noch nicht mit den (optischen) Folgen des Älterwerdens belastet ist. Niemals hätte ich früher an eine solche OP gedacht. Aber ich finde es jetzt ok. Und man sollte es sich vorher wirklich gut überlegen. (Chamäleon - ich kann dich sehr gut verstehen.)
Allerdings: Schlauchbootlippen oder XXL-Busen oder gar Beinverlängerungen ist eine andere Sache und einfach abartig. Da muss man schon differenzieren. Auch die alten reichen Frauen z.B. in den USA, die sich mit aller Macht und vor allem viel Geld immer wieder unters Messer legen, um dann mit 70 doch auszusehen wir eine verhunzte 65-jährige sind krank.
Also Schönheits-OP ja, aber gut überlegt und nicht übertrieben.
Grüße Cassy
Sommernachtstraum
24.06.2008, 11:14
Ich finde es ehrlich gesagt Wahnsinn, wie man sich ohne echten Grund unters Messer legen kann, mit Vollnarkose und allem drum und dran.:-o Ich bin froh, dass ich gesund bin und nicht operiert werden muss und andere machen das freiwillig, nur wegen der Schönheit - die ja wohlgemerkt relativ ist. Jeder hat eine andere Vorstellung von Schönheit.
Meine Meinung ist, jeder Mensch ist schön, wenn er auch nicht so aussieht, wie einem das in den Medien immer wieder gezeigt wird. Gott hat jeden Menschen einzigartig erschaffen, egal ob große Nase oder kräftige Schenkel, etc. Was man durch Sport und Ernährung ändern kann, finde ich ok, aber aus sich selbst was machen (lassen), was man nicht ist, finde ich nicht gut.
miss made
24.06.2008, 13:16
ich glaube, viel größeren einfluss als die medien haben die reaktionen der mitmenschen und ich finde gerade frauen können untereinander ziemlich garstig sein. frauen haben die unangenehme angewohnheit, sich selbst aufzuwerten, indem sie andere abwerten (natürlich machen männer das auch, aber hier betriffts nun mal schönheitsideale und damit primär frauen)...schönheitsideale hat es schon immer und in allen kullturen gegeben und sie sorgen auch für den zusammenhalt einer gesellschaft, sorgen auf gewisse weise für uniformität, ohne die eine gesellschaft komplett zerfallen würde. und auch die tatsache, dass man sich den sexualpartner nach optischer attraktivität aussucht,ist ja hinlänglich bekannt und weder kultur- noch artenspezifisch.dass sich aber trotzdem nicht alle nach den vermeintlich teuflischen schönheitsidealen richten, sieht man ganz offensichtlich im alltag, denn wie oft sieht man schon anorektische Personen im Alltag?gab es da einen signifikanten anstieg, seit die magermodels unterwegs sind auf den laufstegen von paris und new york??darüber hinaus darf man nicht vergessen, dass anorexie und bulemie einerseits nicht krankheiten sind, die erst in den 80er/90er Jahren wie epidemien aufgetreten sind,sondern es gab sie auch schon immer, andererseits sind viele essstörungen nicht durch inadäquate schönheitsideale entstanden, sondern gehen auf familiäre gründe zurück. und was man über allem nicht vergessen darf bzw. nicht mit falschen vorstellungen über die krankheit rangehen kann: es ist nun mal eine krankheit, wenn auch psychisch, so geht sie doch häufig mit Fehlfunktionen physiologischer Natur einher, deshalb kann man nicht sagen, der und der hat kein Selbstbewusstsein,deshalb ist er magersüchtig, sondern manche Leute sind z.B. genetisch für sowas anfällig oder es tritt auch in Phasen der hormonellen und körperlichen Umstrukturierung (z.B. Pubertät) einfach öfter auf, weil es eben zu anatomischen und physiologischen Unterschieden kommt.
Worauf ich aber eben hinaus will, ist, dass der Einfluss der direkten Umgebung meiner Meinung viel stärker ist,als das was im Fernsehen läuft!Frauen messen sich immer am Aussehen anderer und wie schon gesagt, erfolgt die eigene Aufwertung im Zusammenhang mit der Abwertung einer anderen. Dafür war der Spruch von Fr. Blücher z.B. exemplarisch, dass Frauen mit großem Busen sozusagen sich bei den Doofies umschauen könne, schlaue Typen kriegen die eh nicht ab. Auch wenn ich Fr. Blücher keineswegs unterstellen will, dass sie es so gemeint hat, weiß ich doch auch aus eigener Erfahrung, dass viele Frauen missgünstig schauen, weil sie vergleichen und vergleichen: Ja, ich hab einen großen Busen, und trotzdem Abitur, kann mich auch in vollen Sätzen artikulieren und ich glaub mein Freund ist nicht nur wegen meinem Busen mit mir zusammen.Diese Art von vergleiche:"wie dick ist denn der Arschj von XY?"..."was hat die denn für nen Zinken, da seh ich aber bedeutend besser aus" etc., sind es im Endeffekt, warum Frauen mit kleinem Busen sich unwohl fühlen und Frauen mit großem ebenso, und dünne Frauen wie auch dicke usw. usf. Ich mein, wenn eine Freundin sich nicht die Haare abschneiden lassen will, weil sie Angst davor hat, wie Männer darauf reagieren, ist dass dann nicht genauso bedenklich, wie Frauen, die beim Sex das licht ausmachen wegen ihrem Busen??
Zimtschnecke
24.06.2008, 14:25
Worauf ich aber eben hinaus will, ist, dass der Einfluss der direkten Umgebung meiner Meinung viel stärker ist,als das was im Fernsehen läuft!Frauen messen sich immer am Aussehen anderer und wie schon gesagt, erfolgt die eigene Aufwertung im Zusammenhang mit der Abwertung einer anderen. Miss Made, mal abgesehen davon, dass die Meinungen und Wahrnehmungen von uns allen mehr oder weniger bzw. auf die eine oder andere Art durch die Medien geprägt werden, was eben nicht nur zu einem überkritischen Blick auf den eigenen A*sch führen sondern auch die Blickweise auf andere Ä*sche beeinflussen kann, pauschalisierst Du an diesem Punkt zu viel für meinen Geschmack.
In meinem engeren Umfeld sind Lästereien und abfällige Bemerkungen über die Äußerlichkeiten anderer mehr oder weniger verpönt, und was Menschen außerhalb meines Kreises so über mich reden, ist mir vollkommen egal. Ich sehe das so: Meine Freundin hat z.B. nen dickeren Hintern als ich, na und? Dafür hab ich z.B. recht wenig Oberweite... Mein Freunde und Bekannten sind genauso perfekt oder unperfekt wie ich selbst, jeder Mensch hat besonders schöne und auch weniger schöne Seiten was Aussehen und Persönlichkeit angeht. Klar beneidet man immer wieder irgendjemanden um irgendetwas, aber das ist für mich noch lange kein Grund für mißgünstige Äußerungen, und das mach ich so netten Lästertanten auch gerne klar.
Außerdem geht es hier um Schönheitsops nicht um Magersucht, was - wie Du selbst schon sagtest - oft noch tiefere bzw. andere Ursachen hat als das Bedürfnis sich an ein Schönheitsideal anzupassen.
Armanicode
24.06.2008, 15:05
denke ich auch zimtschenke. wenn so viele frauen nach einer krebserkrankung ihre brust/brüste verlieren und damit leben können. warum ist es für viele frauen so schwer mit einem schlaffen b zu leben (nach der schnwagerschaft) oder kleinem busen.
das ist eine frage, die ich mir immer stelle...
liegt das am selbstbewusstsein?
liegt das daran, dass die krebserkrankte frau gemerkt hat, dass es wichtigeres gibt (gesundes leben) statt aussehen????
und man muss immer differenzieren können:
plastische chirurgie sind auch: rekonstruktionen, heilungen von verbrennungen, spaltfüsse heilen etc etc etc...
da gehts nicht nur darum von C auf D zu kommen..was lächerlich ist.
schau euch mal tatjana gsell an, kader loth oder dolly buster...
hässlich! einfach nur hässlich!
Aschblond
24.06.2008, 15:28
Allerdings: Schlauchbootlippen oder XXL-Busen oder gar Beinverlängerungen ist eine andere Sache und einfach abartig. Da muss man schon differenzieren. Auch die alten reichen Frauen z.B. in den USA, die sich mit aller Macht und vor allem viel Geld immer wieder unters Messer legen, um dann mit 70 doch auszusehen wir eine verhunzte 65-jährige sind krank.
Also Schönheits-OP ja, aber gut überlegt und nicht übertrieben.
Genau so sehe ich das auch: es ist, wie alles andere im Leben auch, eine Sache der Verhältnismäßigkeit :zustimm:. Sich den gesunden, intakten Oberschenkelknochen aus rein kosmetischen Gründen durchsägen und schienen zu lassen, um längere Beine zu bekommen, ist IMHO einfach nur krank :nein: (man bedenke, das ist ein Rieseneingriff mit Infektionsgefahr, und wer schon mal an einem Knochen gesägt/gefräst wurde, der kann erahnen, was diese OP für Schmerzen mit sich bringen dürfte :angst: - wie man sowas nur aus kosmetischen Gründen sich selber antun kann, wird mir immer schleierhaft bleiben). Ein bissel Lider straffen dagegen z.B. - was ein relativ kleiner, vertretbarer Eingriff ist, klar, warum nicht.
Wie gesagt, alles eine Sache des Maßes.
ich glaube, viel größeren einfluss als die medien haben die reaktionen der mitmenschen und ich finde gerade frauen können untereinander ziemlich garstig sein. frauen haben die unangenehme angewohnheit, sich selbst aufzuwerten, indem sie andere abwerten
Ja, die gleiche Erfahrung habe ich auch gemacht. Sowas kann schon mächtig aufs Selbstbewußtsein und die Selbstwahrnehmung schlagen, vor allem, wenn man noch sehr jung ist (so ging's mir jedenfalls, wo ich noch jung war und mit Gemeinheiten von Frauen :-D noch nicht umgehen konnte).
Die angebliche Korrelation zwischen Busengröße und IQ des Mannes, die jemand festgestellt haben will, finde ich ungemein amüsant, muss ich schon sagen. Tjo, dann gibbet halt nur Honks auf Lebenszeit für ich, kann man nix machen, ne :-D.
Spass beiseite, ich glaube aufgrund meiner eigenen Erfahrungen (und was ich bei anderen beobachten konnte) auch, dass das direkte Umfeld den größten Einfluss auf die eigene Selbstwahrnehmung und potentiell daraus entstehende Probleme hat. Und ich denke, dass einiges (aber nicht alles, bitte nicht falsch verstehen) von der Schönheitsproblematik, die bis hin zur "Lösung" Schönheitschirurgie geht, von den Frauen selber "gemacht" wird, eben aufgrund des Konkurrenzdenkens und dessen Folgen. Einen weiteren Teil besorgt meines Erachtens die Gesellschaft mit ihren unter Druck setzenden Trends.
Frau Blücher
24.06.2008, 16:45
Frauen messen sich immer am Aussehen anderer und wie schon gesagt, erfolgt die eigene Aufwertung im Zusammenhang mit der Abwertung einer anderen. Dafür war der Spruch von Fr. Blücher z.B. exemplarisch, dass Frauen mit großem Busen sozusagen sich bei den Doofies umschauen könne, schlaue Typen kriegen die eh nicht ab. Auch wenn ich Fr. Blücher keineswegs unterstellen will, dass sie es so gemeint hat, weiß ich doch auch aus eigener Erfahrung, dass viele Frauen missgünstig schauen, weil sie vergleichen und vergleichen: Ja, ich hab einen großen Busen, und trotzdem Abitur, kann mich auch in vollen Sätzen artikulieren und ich glaub mein Freund ist nicht nur wegen meinem Busen mit mir zusammen.Diese Art von vergleiche:"wie dick ist denn der Arschj von XY?"..."was hat die denn für nen Zinken, da seh ich aber bedeutend besser aus" etc., sind es im Endeffekt, warum Frauen mit kleinem Busen sich unwohl fühlen und Frauen mit großem ebenso, und dünne Frauen wie auch dicke usw. usf. Ich mein, wenn eine Freundin sich nicht die Haare abschneiden lassen will, weil sie Angst davor hat, wie Männer darauf reagieren, ist dass dann nicht genauso bedenklich, wie Frauen, die beim Sex das licht ausmachen wegen ihrem Busen??
Hmmmm. Ich glaube da kann jede innerhalb ihres eigenen sozialen Umfelds die Weichen selber stellen. Wenn eine Frau rivalisiert, eifersüchtig ist, zickige Spielchen spielt, dann wird sie nicht meine Freundin. Ich achte immer darauf, wie Frauen mit anderen Frauen umgehen, wieviel Unterstützung und Wertschätzung sie zeigen.
Natürlich hab ich nie gesagt, dass Frauen mit grossem Busen sich bei den Doofies umgucken können. Ein bisschen fair zitieren wäre in dem Zusammenhang auch schön, Miss Made. Die IQ Statistik gibt es, ob sie wahr ist, weiss ich nicht. Ganz sicher hat das Schönheitsideal viel mit den Gefühlen und der jeweiligen Kultur zu tun. Ich persönlich könnte mir schon vorstellen, dass Männer mit einem unverarbeiteten Muttikomplex eher zu grotesk grossen Busen tendieren. Oedipus-Schwödipus. Ist aber nur eine Vermutung. Aber grotesk grosse Busen gibt's, meistens sind sie operiert, genau so wie's grotesk grosse Bierbäuche und Aersche gibt.
Ganz generell kann ich viel mit dem was Cassy schreibt anfangen. Wenn man erst mal über 40 oder 45 ist, kriegt das Thema SchönheitsOPs eine andere Bedeutung. Man ist dann sehr mit dem eigenen Altern konfrontiert, mit dem Dahinschwinden der eigenen Schönheit. Die eigenen Pluspunkte sieht man leider meistens erst, wenn sie schon dahin sind. Und das finde ich furchtbar schade. Deshalb tut es mir auch in der Seele weh, wenn ich bildschöne Mädchen mit natürlichen und perfekten Körpern über die eigenen "Schwachstellen" klagen höre. Das ist einfach so schade, meine Süssen! Einen Busen und einen Po wie mit 25 werdet ihr nie mehr haben, freut Euch dran, habt Spass damit und seit selbstbewusst!
miss made
24.06.2008, 21:29
das liegt wahrscheinlich auch daran, wie frappierend ein merkmal an einer person ist...wer guckt eine frau für ihren kleinen busen bös an?mir passiert sowas täglich, und ich steh auch drüber....aber worum es mir hier ging und was nicht so recht verstanden wurde, ist, dass ich es komisch finde, dass in unserer gesellschaft immer ein felsenfestes selbstbewusstsein vorausgesetzt wird und alles andere wird müde belächelt und ich wollte betonen, dass das z.B. auch ein phänomen ist, dass meist nur in westlichen gesellschaften auftritt...insofern argumentiert man mit dem einen punkt für eine sache, gegen die man eigentlich argumentieren wollte...und was ich mit der magersuchtssache zum ausdruck bringen wollte, denn das ist eben nicht nur bei magersucht so, auch selbstwertgefühl und selbstwahrnehmung sind eben nicht nur gesellschaftlich geprägt, wenn auch großenteils, sondern auch dispositional, denn wenn ein gesellschaftlicher einfluss vollkommen wär, dann hätten wir alle silikonbrüste und magersucht um es mal ganz polemisch zu sagen...aber es gibt leute, die eben dadrüber stehen und das auch daher, dass ihre psyche, selbstwahrnehmung, ihre ganze persönlichkeit anders angelegt ist als bei personen, die mit sich unzufrieden sind.....
was den busen und ödipus und so anbelangt, kann das sicher irgendwas mit irgendwelchen mutterkomplexen zu tun haben...aber der aspekt mit ödipus ist mittlerweile echt verpönt in der psychologie und darüberhinaus gibt es meiner meinung nach keinerlei korrelationen zwischen iq und komplexen...
lg
Frau Blücher
25.06.2008, 08:28
das liegt wahrscheinlich auch daran, wie frappierend ein merkmal an einer person ist...wer guckt eine frau für ihren kleinen busen bös an?
Da kann ich Dich trösten. Natürlich werden Frauen mit kleinem Busen auch bös angeguckt von ihren rivalisierenden Geschlechtsgenossinnen. Frauen mit blonden Haaren werden bös angeguckt, und Frauen mit jettschwarzen Haaren auch. Junge Frauen werden generell bös angeguckt. Frauen mit langen Beinen haben es bsonders schwer. Die Eifersucht, der blanke Neid und die Unsicherheit finden immer irgendetwas beim Anderen an dem sie sich festbeissen können.
Ich habe mich auch etwas an der Einseitigkeit der Schuldzuweisung in Richtung Medien gestört..... Ist das Wort „Medien“ überhaupt zutreffend, müsste es nicht durch „Werbe- und Filmindustrie“ ersetzt werden? Die klassischen Medien, also Tageszeitung, Radio und Nachrichten in der Glotze haben wohl kaum jemanden in seinem Schönheitsempfinden beeinflusst. Eher Hochglanzmagazine (=Werbung), Serien wie SATC, friends und die üblichen Hollywood-Filme. Filme und Serien müssen sich verkaufen und Produkte aus der Werbung erst recht – also zeigt uns die Werbe- und Filmindustrie genau das, was wir (zumindest ein Durchschnitt aus uns) sehen wollen. Natürlich wird unsere Sichtweise auch durch die Medien geprägt- aber wessen Nachfrage prägt denn die Medien?
Hmmmm. Ich glaube schon, dass die Medien einen neuen Markt geschaffen haben. Ich gehe mit Dir einig, dass man da differenzieren muss. Das Schönheitsideal von Männern, vor allem von jungen Männern, wird stark von Pornos geprägt. Und da ist ein "Ideal" vertreten, dass es in der Realität kaum gibt: Blond, Barbiepo und Barbiebeine, aber mit Riesenbusen. Den Frauen werden bei SAT und RTL eine etwas softere Version verklickert. Aber auch hier ein Ideal, das nur durch einen Eingriff zu erreichen ist. Und was steht dahinter? Ein Glücksversprechen. Wenn Du - oder Deine Frau - so und so aussiehst, wenn Du diese OP machst, wenn Du 5 kg abnimmst, dann winken Liebe, Erfolg und weiss der Geier nicht was. Auf einmal ist anscheinend alles machbar.
Nur funktionieren das Leben und die Emotionen nicht so. Und wer das geschnallt hat, hat emotional schon mal gute Voraussetzungen, den Schönheitswahn gesund und heil zu überstehen.
. Wenn man erst mal über 40 oder 45 ist, kriegt das Thema SchönheitsOPs eine andere Bedeutung. Man ist dann sehr mit dem eigenen Altern konfrontiert, mit dem Dahinschwinden der eigenen Schönheit. Die eigenen Pluspunkte sieht man leider meistens erst, wenn sie schon dahin sind. Und das finde ich furchtbar schade. Deshalb tut es mir auch in der Seele weh, wenn ich bildschöne Mädchen mit natürlichen und perfekten Körpern über die eigenen "Schwachstellen" klagen höre. Das ist einfach so schade, meine Süssen! Einen Busen und einen Po wie mit 25 werdet ihr nie mehr haben, freut Euch dran, habt Spass damit und seit selbstbewusst!
Dem stimme ich 100% zu!!:zustimm:
Leider gibt es in D und anderswo viel zu geldgeile Chirurgen (war ja auch mal Thema hier), die an einem noch so hübschen Mädchen operieren, was möglich ist.
Als einzigste Ausnahme würde ich das Anlegen von Segelohren bei Kindern oder Jugendlichen gelten lassen (und natürlich plastische Unfallchirurgie). Ich kann mir vorstellen, dass das schwere psychische Störungen in dieser Altersgruppe auslösen kann, die man bis ins Erwachsenenalter nicht los wird.
cassy
Chamäleon
25.06.2008, 14:23
Als einzigste Ausnahme würde ich das Anlegen von Segelohren bei Kindern oder Jugendlichen gelten lassen (und natürlich plastische Unfallchirurgie). Ich kann mir vorstellen, dass das schwere psychische Störungen in dieser Altersgruppe auslösen kann, die man bis ins Erwachsenenalter nicht los wird.
cassy
Wo liegt der Unterschied zwischen Ohren und zb. ner Nase? :-? Ist es nicht PIEPegal, WELCHES Körperteil es ist?! Wenn man gehänselt wird, dann wird man gehänselt, ob jetzt Nase oder Ohren!
Frau Blücher
25.06.2008, 15:02
Ein Unterschied wäre zum Beispiel, dass bei einer Nasenkorrektur zuerstmal das Nasenbein mit einem chirurgischen Hammer eingeschlagen wird. Das Anlegen von Segelohren kann auch bei örtlicher Betäubung gemacht werden.
Ich bin mir nicht so sicher, ob das Gehänselt-Werden alleine wirklich eine gute Motivation für eine OP ist.
Chamäleon
25.06.2008, 15:19
Ein Unterschied wäre zum Beispiel, dass bei einer Nasenkorrektur zuerstmal das Nasenbein mit einem chirurgischen Hammer eingeschlagen wird. Das Anlegen von Segelohren kann auch bei örtlicher Betäubung gemacht werden.
Ich bin mir nicht so sicher, ob das Gehänselt-Werden alleine wirklich eine gute Motivation für eine OP ist.
Ich bezog dies darauf:
ch kann mir vorstellen, dass das schwere psychische Störungen in dieser Altersgruppe auslösen kann, die man bis ins Erwachsenenalter nicht los wird.
Hier sehe ich keinen Unterschied zwischen Ohren und Nasen-OP!
Frau Blücher
25.06.2008, 15:30
Wenn man dieser Logik folgt, müsste man doch, um "schwerwiegende psychische Störungen in dieser Altersgruppe" zu vermeiden, schon kleine Kinder an Nase und Po schönheitsoperieren.... Das kommt vermutlich dann als Nächstes. Oh je. :-o
miss made
25.06.2008, 16:17
aber da sagt ihr es doch auch: es geht ums hänseln!und dicke kinder wurden schon immer gehänselt unabhängig von dem jeweiligen schönheitsideal, große kinder werden gehänselt, zu dünne kinder werden gehänselt, kinder mit brille werden gehänselt...gut als kind hat man noch keine komische nase, aber ab der pubertät dann schon und das hat dann eben nichts mit den medieneinflüssen zu tun.
natürlich hast du recht, wenn du sagst die medien haben einen einfluss, wie gesagt, ich gehe auch davon aus, dass es genug idioten gibt, die tatsächlich glauben, dass mein großer busen nackt aussieht wie ein silikonbusen, und das liegt natürlich daran, dass sie nichts anderes kennen, aber wie gesagt, die medien sind nur einer von vielzähligen gründen, dazu kommen dann noch massenhaft wirkfaktoren wie direktes umfeld, familiärer hintergrund, bildung, persönlichkeit, sozio-ökonomischer status, veranlagung und labilität und und und, die erst dafür sorgen, dass eine person nicht zufrieden mit ihrem äußeren ist....und wie ich schon betont habe, gerade familiäre einflüsse und die erwartungshaltung der verwandten (meist nicht in bezug aufs äußere) legt sich aber auch auf das eigene körpergefühl nieder. wenn man sagen würde, es wären nur die medien schuld, dann hätten wir alle komplexe, weil es dann keine Unterschiede zwischen den Menschen gäbe und somit die Medienwirksamkeit bei allen gleich wäre,aber so ist es ja nun mal eben nicht.
und daher find ich es nicht schön, dass ihr kategorisiert nach dem motto: die op ist vertretbar, die nicht.... wenn jemand unglücklich ist wegen seiner nase, hat er dann nicht das selbe anrecht, auf eigenes risiko natürlich, das beheben zu lassen, wie jemand mit segelohren?ich gehe vollkommen mit euch mit, dass das nicht vor einer gewissen altersgrenze (18-20 Jahre) vorgenommen werden sollte, weil es dann noch zu Fehlfunktionen oder Wachstumsstörungen kommen könnte, aber danach find ich das vollkommen in Ordnung...und wie gesagt, man darf weder die Medien für ihren Einfluss noch die Leute mit mangelndem Selbstbewusstsein anprangern, denn von ersterem ist der Einfluss nicht so stark und bei zweiterem ist es eigentlich auch nicht ganz so normal, dass das hierzulande einfach mal vorausgesetzt wird...darüberhinaus wird auch alles immer nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird und in den medien erst recht aufgebauscht, um nur ein beispiel zu nennen, was zwar vollkommen unpassend zum thema ist: es ist wissenschaftlich erwiesen, dass gewaltspiele nicht aggressiv machen, nur wenn eine person schon ein gewisses aggressionspotential mitbringt, dann konsumiert sie einerseits mehr gewaltspiele und lässt sich davon erst recht aggressiv machen.....aber was war das immer für eine debatte?!?!und auch da sieht man immer wieder, die personen sind nicht sooo formbar, wie immer alle denken, eine grundlegende beeinflussung (sei es nun durch stärkere umwelteinflüsse wie familie und umfeld oder veranlagung) ist immer da, auf der das ganze nur aufbauen kann...
Wenn man dieser Logik folgt, müsste man doch, um "schwerwiegende psychische Störungen in dieser Altersgruppe" zu vermeiden, schon kleine Kinder an Nase und Po schönheitsoperieren.... Das kommt vermutlich dann als Nächstes. Oh je. :-o
Warum? Die haben doch niedliche Nasen und Hinterteile. Was sollte da operiert werden? Hab ich noch nie gehört, dass solche OPs gewünscht werden. Ist doch etwas übertrieben diese Schlussfolgerung. Auch sollte natürlich an kleinen Kindern keinerlei medizinisch nicht nötige OP durchgeführt werden. Ich wollte damit nur sagen, dass ich den Wunsch solcher (älteren) Kinder und Jugendlichen verstehen könnte, um sich ständigen Hänseleien zu entziehen.
Wo liegt der Unterschied zwischen Ohren und zb. ner Nase? :-? Ist es nicht PIEPegal, WELCHES Körperteil es ist?! Wenn man gehänselt wird, dann wird man gehänselt, ob jetzt Nase oder Ohren!
Nein, eigentlich kein Unterschied, auch das könnte ich verstehen. Ist sicher ab einem bestimmten Alter genauso deprimierend wie Segelohren.
Frau Blücher
25.06.2008, 16:49
Warum? Die haben doch niedliche Nasen und Hinterteile. Was sollte da operiert werden? Hab ich noch nie gehört, dass solche OPs gewünscht werden. Ist doch etwas übertrieben diese Schlussfolgerung. Auch sollte natürlich an kleinen Kindern keinerlei medizinisch nicht nötige OP durchgeführt werden. Ich wollte damit nur sagen, dass ich den Wunsch solcher (älteren) Kinder und Jugendlichen verstehen könnte, um sich ständigen Hänseleien zu entziehen.
Das bezog sich auf den Input von Chameleon. Ich bin natürlich einverstanden mit der Korrektur von Schlapperohren, auch weil's so eine einfache und sichere OP ist. Bei der Nase hört's bei mir aber auf, egal ob und wieviel gehänselt wird. Das ist was für Erwachsene. Wenn ein Kind gemobbt wird besteht Handlungsbedarf für Eltern und Schule, nicht für den Chirurgen. Den Trend zur Teenie-OP gibts ja bereits, in den USA liegt die 17-jährige Tochter meiner Freundin in den Ohren, sie möchte wie die anderen in der Klasse auch falsche Möpse. Tja.
southernsun
25.06.2008, 17:40
Also ich denke, dass doch fast jeder die eine oder andere Stelle an seinem Körper hat, die er nicht als perfekt empfindet, und natürlich wünscht man sich vielleicht mal, z. B. ein paar überschüssige Kilos einfach wegzaubern und sich in eine wunderschöne Prinzessin verwandeln zu können... *träum* ;-) Für Menschen, die tatsächliche Entstellungen mit sich herumtragen müssen, ist die Schönheitschirurgie natürlich ein Segen. Aber ganz normal aussehende Menschen, die sich im Laufe ihres persönlichen Reifeprozesses nicht mit ihrer individuellen Erscheinung, die ihnen von ihren Eltern und der Natur nunmal gegeben wurde, anfreunden können/wollen und sich lieber passiverweise in Narkose versetzen lassen, statt aktiv an ihrem Selbstwertgefühl und vielleicht auch an ihrer Wunschfigur zu arbeiten, tun mir aufrichtig leid.
Einfach normal aussehende Menschen, die sich mit so vollkommen normalen Dingen wie Schlupflidern, Cellulite, kleinen/mittleren/großen Nasen, kleinen/mittleren/großen Brüsten, und/oder mit dem Älterwerden und den damit entstehenden Falten etc. einfach nicht arrangieren können, weil sie denken, dass man das Leben nur wirklich genießen kann, wenn man wie ein photogeshoptes Idealbild aussieht, finde ich einfach nur traurig. Solche Menschen haben imho keinen körperlichen Makel sondern eine unsichere Persönlichkeit, woran eine Schönheitsop mit Sicherheit nicht viel ändern wird.
PS:
Auch wenn sich meine Worte vielleicht hart anhören, will ich wirklich niemanden angreifen oder verletzen. Ich denke, dieses mit seinem Äußeren unglücklich sein gehört auch einfach zu unserer Zeit - alles dreht sich nur noch um Äußerlichkeiten. Jedoch liegt es in der Hand des einzelnen, trotz seiner vermeintlichen optischen Mängel glücklich zu werden, aber dazu muß man seinen Blick halt auch mal vom eigenen Spiegelbild abwenden können und aufhören, immer nur zu schauen, wie andere sind und was andere haben.
Unterschreib' ich, den Beitrag! Diese Nabelschau, die viele Menschen heute betreiben: Bin ich schön genug? Bin ich dünn genug? Sehe ich auch jung genug aus? Wahrscheinlich muss man den Medien eine Mitschuld geben, die zielen ja genau darauf ab (zumindest Mode- und Klatschpresse ;-)). Als ob es keine wichtigeren Dinge im Leben gibt :unglaublich:. Andererseits sind die meisten ja erwachsen und sollten sich von so einer Scheinwelt schon distanzieren können. Aber die Machbarkeit regiert: Nase zu groß? Messer! Brüste zu klein? Messer! Zur Selbstakzeptanz oder gar Selbstliebe (nicht zu verwechseln mit Egozentrik) findet man so wohl eher nicht...
Also ich kenne auch bei meinen Grundschülern einige mit sehr auffälligen Nasen, was deren Mitschüler natürlich auch sehen. Das Ende der Geschichte dürfte klar sein, oder...:schleich:
Hallo Ihr Lieben,
wenn es um Schönheitsopertationen oder Luxuscremes geht, denke ich jedesmal "mein Gott geht es uns dekadent gut!".
In anderen Ländern überlegen Frauen nur, wie sie ihre Kinder vor dem Hungertod bewahren!
Kosmetik macht mir auch sehr viel Freude, aber bevor ich mir eine Luxuscreme kaufe, bzw. mein Geld für OP`s herauswerfe, unterstütze ich lieber noch ein Patenkind in 3 Weltländern.
LG, Samwise
southernsun
25.06.2008, 23:22
Ich mag da gar nicht herummoralisieren, ich denke nur, dass die relativ einfache Machbarkeit solcher "Schönheitsoperationen" (die ja nicht immer tatsächlich eine Verschönerung bringen ;-)) viele Menschen davon abhält, sich selber so anzunehmen wie sie sind. Das ist meiner Ansicht nach auch der Charakterbildung und einem guten Selbstwertgefühl nicht zuträglich, weil es eben auch stärkt, sich "mit etwas arrangieren" zu müssen und irgendwann festzustellen, dass man sich da doch den Kopf über nichts zerbrochen hat. Ich verurteile auch niemanden generell, der sich operieren lässt, aber dass das so ein Trend bzw. eine Massenerscheinung geworden ist, halte ich für ungesund. Wie auch die zunehmende Fixierung auf die eigene äußere Erscheinung, mit viel zu großer narzisstischer Selbstverliebtheit auf der einen und völlig unangemessenem Selbsthass auf der anderen Seite.
Ich verurteile auch niemanden generell, der sich operieren lässt, aber dass das so ein Trend bzw. eine Massenerscheinung geworden ist, halte ich für ungesund. Wie auch die zunehmende Fixierung auf die eigene äußere Erscheinung, mit viel zu großer narzisstischer Selbsverliebtheit auf der einen und völlig unangemessenen Selbsthass auf der anderen Seite.
Unterschreibe ich so, southernsun!
Ich sags mal so: Man (bzw. frau) hat immer eine Wahl! Und die Wahl heißt häufig: Aktzeptiere ich mich so wie ich bin? Oder lasse ich an mir rumschnippeln? (Natürlich auch nur wirklich ne Option wenn man Geld hat...) Also, wenn Geld jetzt mal keine Rolle für mich spielen würde, was würde ich tun?
Ich bin mit einigen Dingen an mir nicht zufrieden. Ich bin seit der Mittelstufe übergewichtig (mind. 10 Kilo) und meine Brüste haben keine schöne Form. Mein Selbstvertrauen war nie besonders toll.
In den letzten 5 Jahren habe ich folgende Dinge eingesehen: 1. Ich bin schuld an meinem Übergewicht. 2. Das geht nur mit gesunder Ernährung und Sport weg. 3. Warum muss darunter mein Selbstvertrauen leiden?
Ich habe inzwischen gelernt auch die guten Dinge an mir zu sehen. Ich habe ein süßes Gesicht und mit meiner entflammten MU-Leidenschaft kann ich einiges aus mir machen. Ich mache regelmäßig Sport und bin zwar noch mollig, habe aber Form bekommen.
Man könnte also hier und da was absaugen und die Brüste ein bissel straffen...
Ich sage: NEIN! Dies ist mein Körper, ich lasse da nicht dran rumschnippeln! Ich bin nicht furchtbar entstellt. Modellmaße habe ich keine, aber brauche ich zwingend welche?? Wer sagt das?? Die Medien?? Pleazzze, was für ein schwacher Charakter wäre ich denn dann??
Außerdem: es sind echt schon Leute beim Fettabsaugen gestorben.
Meine Mutter wird dieses Jahr 50 und wird für 40 geschätzt. Sie hat sich immer gut gepflegt, aber nie unters Messer gelegt. Ich werde am So. 25 und wurde letzten Sa in der Bar mal wieder gefragt ob ich schon 18 wäre...:-o:-o Die Gesichter sind immer zu toll, wenn man dann sagt: "Ähm...ich werde nächste Woche 25! Noch irgendwelche Fragen??"
Die Frage hat mich bisher immer total aufgegt, aber langsam finde ichs toll. Diesen Jugendwahn kann ich durchaus verstehen, aber so ist die Natur. Wir werden nun mal älter! Deswegen Botox spritzen lassen, finde ich echt unter aller Würde. Tut mir leid, das kann ich echt nicht nachvollziehen. Zumindest bisher nicht. :-D Ich weiß ja nicht, aber dein Innenleben wird auf jeden Fall älter und wenn man dann aussieht wie 47 und ist 80 und hat Alzheimer hilft einem das auch nicht mehr viel...
Sorry für das RUmgelabere...
Chamäleon
26.06.2008, 08:04
Meine Mutter wird dieses Jahr 50 und wird für 40 geschätzt. Sie hat sich immer gut gepflegt, aber nie unters Messer gelegt. Ich werde am So. 25 und wurde letzten Sa in der Bar mal wieder gefragt ob ich schon 18 wäre... Die Gesichter sind immer zu toll, wenn man dann sagt: "Ähm...ich werde nächste Woche 25! Noch irgendwelche Fragen??"
Die Frage hat mich bisher immer total aufgegt, aber langsam finde ichs toll. Diesen Jugendwahn kann ich durchaus verstehen, aber so ist die Natur. Wir werden nun mal älter! Deswegen Botox spritzen lassen, finde ich echt unter aller Würde. Tut mir leid, das kann ich echt nicht nachvollziehen. Zumindest bisher nicht. Ich weiß ja nicht, aber dein Innenleben wird auf jeden Fall älter und wenn man dann aussieht wie 47 und ist 80 und hat Alzheimer hilft einem das auch nicht mehr viel...
Die Anspielung verstehe ich jetzt nicht ehrlichgesagt :ups: Auf was ist das bezogen? Ist ja gut und schön dass du und deine Mama gute Gene haben und ihr jünger geschätzt werdet als andere, aber das hat ja wohl weniger mit Cremereien im Gesicht zu tun, oder?! Sonst würden ja wohl alle jung aussehen! :-D
aber bevor ich mir eine Luxuscreme kaufe, bzw. mein Geld für OP`s herauswerfe, unterstütze ich lieber noch ein Patenkind in 3 Weltländern.
Nunja ich gebe Geld für Kosmetik aus UND ich habe ein Patenkind! :roll: Glaube nicht dass man den Leuten die sich Gedanken über Schönheits-OP's machen, unterstellen kann dass sie sich nicht für den Rest der Welt interessieren :roll:
.....ja das mit dem sich-selbst-akzeptieren versuchen etc. etc. hatte ich ja in meinem Post auch schon erwähnt, und southernsun hats noch gut erklärt.
Aber......manche schaffens eben nicht, auch nach Jahren nicht. Und wenn einem etwas über so viele Jahre belastet und man schon gar nix anderes mehr sehen kann, und dieses Übel ist dann plötzlich WEG......dann wird da erst die Erleichterung sein, und danach viel Energie überschüssig die man vorher für das Makel benötigt hatte, die man nun für positives (da glücklicher :-)) einsetzen kann! :-) (Und sei es für ein Patenkind aus einem Drittweltland :teufelfies: ;-))
Denn wenn man jahrelang unzufrieden ist, ist man auch sonst beschränkt, hat keine gute Energie die man für sich oder andere einsetzen könnte :nein: ........dann bin ich doch lieber operiert glücklich und tue Gutes für mich und die Welt, als unoperiert unglücklich und sitze in meinem Kämmerlein und tue gar nix. :meinemeinung:
dann wird da erst die Erleichterung sein, und danach viel Energie überschüssig die man vorher für das Makel benötigt hatte, die man nun für positives (da glücklicher :-)) einsetzen kann! :-) (
Grundsätzlich ja, aber ist es nicht oft so, dass eben diesen Menschen dann der nächste Makel an ihrem Körper ins Gesicht springt, der dann auch irgendwann operiert wird? Wenn man sich jahrelang so kritisch betrachtet hat, kann man dann wirklich plötzlich eine ganz andere Sichtweise bekommen, sich selbst auf einmal mögen?
Ich denke, es besteht doch auf jeden Fall die Gefahr, dass man sich dann eben auf etwas anderes konzentriert, was einem auch nicht gefällt. Ok, wenn man nach einer OP dann wirklich glücklich mit seinem Äußeren ist, das Ganze zu einem besseren Selbstwertgefühl führt... super Sache. Aber ich bin halt sehr skeptisch, dass das dann auch immer so der Fall ist.
Ich war früher auch sehr unzufrieden mit mir. Ich bin recht klein und war immer schon ein bißchen zu kräftig gebaut. Den ein oder anderen blöden Spruch habe ich in meiner Schulzeit auf jeden Fall dafür kassiert. Ich kann absolut verstehen, dass man durch Hänseleien wirklich leiden kann. Glücklicherweise hat sich im Laufe der Zeit mein Selbstwertgefühl völlig verändert. Ich habe seit 9 Jahren einen Freund, der mich so liebt, wie ich nunmal bin. Glück gehabt, auf jeden Fall.
Wenn eine OP wirklich ein Leben positiv verändern kann, ist es mit Sicherheit nicht zu verurteilen. Aber ich denke, um die Einstellung zu sich selbst und seinem Körper dauerhaft (denn auch nach einer OP ist man nicht ewig schön, das Altern kommt ja trotzdem) zu verändern, braucht es einfach etwas mehr und das verkennen viele Leute. Und dadurch entsteht dann so ein OP-Wahn, der bestimmt nicht gut sein kann.
Chamäleon
26.06.2008, 09:54
Ich denke, es besteht doch auf jeden Fall die Gefahr, dass man sich dann eben auf etwas anderes konzentriert, was einem auch nicht gefällt.
Ich denke das kann man nicht verallgemeinern, das wird typabhängig sein. Manche mit vielleicht einem sowieso ganz tiefen Selbstbewusstsein die kaum was an sich mögen (meine jetzt nicht dass das IMMER was miteinander zu tun hat! :nein:), die werden sich vielleicht nach einer OP noch andre Sachen operieren lassen, die ihnen nicht gefallen.
Bei mir zb. ist es aber so, dass ich denke, wenn nur schon die Nase anders wär, wären mir alle anderen "kleinen Makel" soooowas von egal! :-D ;-)
Aber momentan ist es gerade umgekehrt! Weil ich finde dass meine Nase mein komplettes Erscheinungsbild "zerstört", versuche ich wenigstens an allen anderen kleinen Makeln zu arbeiten, mich schöner zu machen.....dort wos halt geht....damit ich wenigstens sonst "gut aussehe" :seufz:
Schöner Text übrigens, Nadine! :-)
Wie gesagt ich kann nur sagen wie ich empfinde, wie ich seit 10 Jahren nun bereits empfinde. Ich bin noch immer nicht 100 % davon überzeugt dass ich ne OP will, ich versuche noch immer mich so anzunehmen wie ich bin (was ganz anderes: Jemand hatte es schon erwähnt.....was passiert mit den Leuten die sich operiert HABEN.....ich spreche jetzt über die Leute die nicht zu jeder Botox-Party rennen und überall an sich rumschnippeln. Sondern ganz "normale" Leute ;-) die halt unter was bestimmten gelitten haben, und es sich wegoperiert haben lassen!
....die eine Sache ist zb. in jungen Jahren des Gehänsle von anderen Mitschülern, aber auch als Erwachsener wird man auf seine Mängel (krumme Nase, blabla) hingewiesen/deswegen fertiggemacht!
Aber was passiert dann, wenn man es sich wegmachen lässt?: Dann ist man ERST RECHT dem GESPÖTT der anderen Leute ausgesetzt!! "Guck mal, die hat sich ihre krumme Nase machen lassen - HAT DIE DENN GAR KEINE WÜRDE/SELBSTBEWUSSTSEIN/STÄRKE??" etc. etc.
Wie bereits erwähnt wurde, wird in der Gesellschaft offenbar ein nicht-ganz-100-Prozentiges-Selbstbewusstsein als Schwäche angesehen, das find ich ehrlichgesagt genauso traurig! :-( Egal wie man aussieht, man hat sich gefälligst zu akzeptieren/mit sich klarzukommen! ....:roll:
Also weder mit krummer noch mit "geheilter" Nase kann man es den Leuten recht machen! :nein:
Ok aber wieder zurück.....
ich weiss nicht ob das klappt mich zu akzeptieren (habs ja 10 Jahre mit eher sehr mässigem Erfolg versucht), und ob ich nicht meine Zeit und Energie für etwas verschwende, was ich so einfach aus meinem Leben schneiden (im wahrsten Sinne des Wortes) könnte.....und dann wäre es einfach WEG! :-) Und ich hätte wieder Energie für anderes......für das Leben......
miss made
26.06.2008, 16:38
chamäleon, du sagst genau das was ich denke!wenn du dir deine nase machen lassen würdest, hättest du auch den hohn der leute, die dann sagen würden:"was, die hat wohl komplexe?!"und insofern wär man schon wieder mutig und selbstbewusst, wenn man sich die nase machen lassen würde und dazu stünde...kein wunder, dass die hollywood-stars alle dementieren, sie hätten sich nicht operieren lassen...und da gehts nicht darum, dass irgendwelche leute glauben sollen, die sind natürlich immer sooo schön, sondern die wollen sich einfach nicht die blöße geben zu sagen:"ja, mich hat das und das gestört, ich find mich nicht perfekt wie ich bin also hab ich mich operieren lassen"...weil in unserer gesellschaft musst du dich immer verkaufen, musst du ne top-persönlichkeit haben und was bist du denn für ne arme hanswurst, wenn du nicht so zu dir stehst wie du bist?!?!dann kannst du es ja gleich vergessen und niemanden von dir mehr überzeugen, also immer das umwerfende lächeln aufsetzen, egal ob du dich scheiße fühlst...das diese vorstellung von selbstbewusstsein gar nicht hinterfragt wird, sieht man ja hier in diesem thread, wo selbstbewusstsein ein totschlagargument ist....und wer sagt, er ist nicht selbstbewusst, der gibt sich die blöße!und das ist genau so eine missgestalt in der westlichen gesellschaft, wie der ganze einfluss von den medien, der hier aber wiederum angeprangert wird...
Ich denke das kann man nicht verallgemeinern, das wird typabhängig sein. Manche mit vielleicht einem sowieso ganz tiefen Selbstbewusstsein die kaum was an sich mögen (meine jetzt nicht dass das IMMER was miteinander zu tun hat! :nein:), die werden sich vielleicht nach einer OP noch andre Sachen operieren lassen, die ihnen nicht gefallen.
Klar, ich meinte auch nicht, dass das zwangsläufig so ist, denke nur, dass eben die Gefahr besteht.
Schöner Text übrigens, Nadine! :-)
Danke! Ich schreibe oft zu sachlich, ist berufsbedingt... :-)
Aber was passiert dann, wenn man es sich wegmachen lässt?: Dann ist man ERST RECHT dem GESPÖTT der anderen Leute ausgesetzt!! "Guck mal, die hat sich ihre krumme Nase machen lassen - HAT DIE DENN GAR KEINE WÜRDE/SELBSTBEWUSSTSEIN/STÄRKE??" etc. etc.
Wie bereits erwähnt wurde, wird in der Gesellschaft offenbar ein nicht-ganz-100-Prozentiges-Selbstbewusstsein als Schwäche angesehen, das find ich ehrlichgesagt genauso traurig! :-( Egal wie man aussieht, man hat sich gefälligst zu akzeptieren/mit sich klarzukommen! ....:roll:
Stimmt! So sollte das auch nicht sein in der Gesellschaft...
ich weiss nicht ob das klappt mich zu akzeptieren (habs ja 10 Jahre mit eher sehr mässigem Erfolg versucht), und ob ich nicht meine Zeit und Energie für etwas verschwende, was ich so einfach aus meinem Leben schneiden (im wahrsten Sinne des Wortes) könnte.....und dann wäre es einfach WEG! :-) Und ich hätte wieder Energie für anderes......für das Leben......
Ich hoffe und wünsche dir, dass du für dich die richtige Entscheidung triffst und du glücklich wirst.
Letztendlich muss das eh jeder selbst entscheiden, da sollte man sich auch von niemandem reinreden lassen, wie auch bei allen anderen Dingen im Leben, die nur einen selbst etwas angehen...
@ Chamäleon
War spät gestern, deswegen der etwas unzusammenhängende Beitrag...:-D
Was ich damit sagen wollte: Ich fands bis jetzt immer furchtbar schrecklich mit einem Babyface durch die Gegend zu rennen. Gute Gene hin oder her. Aber plötzlich sehe ich das in einem anderen Licht.
Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass sich Leute nach einer Schönheits-OP anderen Makeln zuwenden und diese dann "auskosten" und unglücklich darüber werden. Nur sehr wenige Superreiche haben ja dann auch das Geld ewig wiederholende OPs machen zu lassen.
Der Trugschluss "wenn nur die Nase wegwäre, dann könnte ich mit allen anderen Makeln super leben!! Und glücklich werden!" ist verführerisch, aber eben nur ein Trugschluss. Die psychologischen Prozesse die da ablaufen, sollte man nicht unterschätzen. :nein:
Wer ewig und drei Tage unglücklich mit sich ist, wird dieses Verhalten auch nicht ablegen, wenn er eine OP machen lässt. Ehrlich nicht.
@ Chamäleon
Wer ewig und drei Tage unglücklich mit sich ist, wird dieses Verhalten auch nicht ablegen, wenn er eine OP machen lässt. Ehrlich nicht.
Das wiederum denke ich gar nicht, zudem finde ich solche alltagspsychologischen Statements nicht sonderlich hilfreich.
Wenn ein Mensch mit einem äußeren Makel unzufrieden ist, bedeutet das doch nicht, dass dieser Mensch unglücklich mit SICH ist.
Ich kann doch mit mir im Reinen sein und dennoch meine Nase hässlich finden.
Frau Blücher
26.06.2008, 17:44
Oups, falscher Link! Sorry.
Frau Blücher
26.06.2008, 17:47
Das stimmt, Parvati! Hier aber trotzdem ein paar sehr schöne Frauen mit grossen Nasen:
http://omploader.org/va2hr/chiaki_kuriyama.gif
Chiaki Kuriyama
http://omploader.org/va2hs/giselle.JPG
Giselle Bündchen
http://omploader.org/va2ht/sarah-jessica-parker-deck-the-halls-los-angeles-premiere-qDuQfP.jpg
Sarah-Jessica
http://omploader.org/va2hu/BarbraStreisandPicture.jpg
Babra Streisand
@ Parvati
Alltagspsychologisch hin oder her, ich finde es schon schwer irgendetwas an mir zu hassen und mit mir selbst im Reinen zu sein. Das sind zwei Gegensätze, die irgendwie nicht zusammenpassen...
Das hört sich jetzt sicher super selbstbewusst an, aber bis ich soweit war hat es die letzten 15 Jahre gedauert (mehr als die Hälfte meines Lebens).
Ich sehe das vielleicht sehr schwarz - weiß, aber deine Einstellung kann positiv oder negativ sein. Vielleicht ist es mal schlimmer, mal besser, aber wer etwas an sich immer nur hasst, wird sicher keine glückliche Ausstrahlung von sich geben. Vielleicht wäre eine OP dann doch angebracht?! Echt ein schwieriges Thema.
Man sollte aber nicht vergessen, dass es Leute gibt, die sich die Nase verkleinern und begradigen ließen um endlich glücklich zu sein, nur um im Spiegel einen Fremden zu sehen und noch unglücklicher zu werden! :-(
MEINE MEINUNG ist, dass man sich erst einmal aktzeptieren sollte bevor man zu drastischen Mitteln greift. Und auch wenn ich keine Psychologie studiert habe, so gibt es auf dem Gebiet schon recht weitreichende Untersuchungen. In einer Gesellschaft, in der der Körper deine Identität bestimmt (und das scheint er ja, wenn man so unglücklich darüber werden kann, dass man ne OP braucht), wird wohl auch an deiner Identität rumgeschnippelt, wenn es soweit kommt.
@ Fr. Blücher: Das sind wirklich alles sehr attraktive Frauen, die wohl keine kleinen Näschen haben, ihre Nasen sind aber nicht weiter bemerkenswert, finde ich, da sie nicht hässlich sind.
@ Comen: Ich finde es auch problematisch, Menschen, die sich operieren lassen möchten /sich operieren lassen haben so zu generalisieren.
Ich persönlich habe ja kein Problem mit meiner Nase, mich stört mein Reithosenspeck. Den finde ich völlig unsexy und nervig, gerade wenn ich Hosen kaufe. Wenn ich meine Silhouette sehe, finde ich diese Auswölbungen einfach nicht schön. Mit mir habe ich allerdings überhaupt kein Problem, denn ich BIN nicht meine Reithosen, ich HABE sie, das sehe ich ganz dualistisch....:-D
Und wenn mir mit meinem Geld nicht so viele andere dinge einfielen, würde ich sie sofort wegmachen lassen :schwester:
miss made
26.06.2008, 19:20
toller beitrag,siam, aber ich hab das gefühl, dass die bemerkungen bzw. die kritik an der voraussetzung von selbstbewusstsein hier ziemlich ignoriert wird...
aus psychologischer sicht ist es nicht richtig, dass leute, die mit einer sache an sich unzufrieden sind, global einen geringen selbstwert haben. um es zu verdeutlichen: leute, die ein geringes selbstbewusstsein haben, gehen eher so ran, dass sie sich sagen, dass es eh nichts bringt eine op zu machen, weil das sie asl person auch nicht aufwerten würde, sprich sie sehen es wohl eher nicht so, dass sie nach einer op besser aussehen, weil sie eben generell denken, dass sie scheiße aussehen und wertlos sind, um es mal ganz knallhart zu sagen. es ist nämlich auch so, dass gerade leute mit durchschnittlichem selbstwert stärker zugänglich für werbung und mediale beeinflussung sind, als leute mit hohem oder niedrigem selbstwert, begründen muss ich das sicher nicht, ist ja irgendwie auch logisch. und somit greift euer argument auch nicht, dass die armen unselbstbewussten leute sich von den medien beeinflussen lassen...aber wie gesagt, leute mit durchschnittlichem selbstwert sind wahrscheinlich eher solche, die sich operieren lassen, gerade weil sie eben in der op eine chance sehen, danach besser auszusehen, was eine person mit geringem selbstwert sich gar nicht vorstellen kann...
lg
Zimtschnecke
26.06.2008, 20:10
es ist nämlich auch so, dass gerade leute mit durchschnittlichem selbstwert stärker zugänglich für werbung und mediale beeinflussung sind, als leute mit hohem oder niedrigem selbstwert, begründen muss ich das sicher nicht, ist ja irgendwie auch logisch. Also mich würden schon Quellen interessieren, die Deine Behauptungen stützen.
miss made
26.06.2008, 20:21
also mit begründen meinte ich jetzt nicht quellen nennen, weil dazu müsste ich in meine ordner schauen, aber es geht einfach darum, dass leute mit hohem selbstwert nicht so empfänglich für neue produkte sind, da sie glauben, sie haben das eh nicht nötig und die mit niedrigem selbstbewusstsein ebenfalls nicht,weil sie glauben, das nützt nichts.
die quellen sind definitv wissenschaftlich (auch wenn das an sich ja auch nicht so viel zu sagen hat)m, das hab ich für prüfungen in meinem psychologiestudium gelernt, ich denks mir nicht aus.
Zimtschnecke
26.06.2008, 20:31
Was für Prüfungen waren das denn - Grundkurs? Für mich klingt das nach einem extrem vereinfachten Modell.
Zimtschnecke, es geht hier um Schönheitschirurgie, nicht um Miss Mades Studienfortschritt. ;-)
(Es geht dabei auch sicherlich auch nicht um ein Anwendungsmodell der Psychologie, sondern wahrscheinlich "nur" um eine Datenerhebung im Rahmen der Werbepsychologie.)
Zimtschnecke
26.06.2008, 20:50
Dann würd ich das hier aber auch nicht als absolute Wahrheit hinstellen ;-)
miss made
26.06.2008, 20:56
also mir wurde das im rahmen meines grundstudiums in der einführenden vorlesung zu sozialpsychologie vermittelt (es ging um das thema kommunikation) und das war dann auch prüfungsrelevant für die vordiplomprüfung in jenem fach...sicherlich ist es verkürzt dargstellt, aber ich glaube nicht, dass die professoren in ihren einführungsveranstaltungen studien zitieren, deren ergebnisse nicht mehrfach pübeprüft wurden, denn ansonsten wurden da nur große experimente (wie das milgram experiment) erwähnt oder halt theorien, die empirisch sehr stark sind (festingers dissonanztheorie z.b.)...also das war dann meiner meinung nach nicht die neuste studie von unserem wissenschaftlichen mitarbeiter für seine promotion...;-)
miss made
26.06.2008, 21:00
naja, aber studien und wissenschaftliche arbeiten sind ja generell nicht die absolute wahrheit, ich geb nur die derzeitige sicht auf dieses thema wieder....was in 10 Jahren gelehrt wird, kann ja was ganz anderes sein...
Frau Blücher
27.06.2008, 08:48
@ Fr. Blücher: Das sind wirklich alles sehr attraktive Frauen, die wohl keine kleinen Näschen haben, ihre Nasen sind aber nicht weiter bemerkenswert, finde ich, da sie nicht hässlich sind.
Da muss man sich aber schon fragen, wie dieser Eindruck entsteht. Die Nasen sind zum Teil ziemlich riesig (abgesehen von Giselle B), sie sehen aber nicht "hässlich" aus, weil die Trägerinnen sie offensichtlich nicht als hässlich empfinden. Und das kommt rüber. Wenn ein Makel mit Sexiness, Selbstverständlichkeit und Lebensfreude präsentiert wird, wirkt er auf einmal schön. Romy Schneider hatte kurze Beine, Maria Callas einen Risenzinken, Jane Birkin null Busen - und das tat ihrer Schönheit keinen Abbruch. Im Gegenteil. Das allzu perfekte wirkt immer noch hässlich, wenn kein Leben und keine Energie drin ist. Zum Beispiel hier:
http://omploader.org/va2l1/courtney-love-rhinoplasty.jpg
Oder hier. Big mistake!
http://omploader.org/va2l2/old_and_new_paris.jpg
Dass das die Konflikte von Frauen, die einen Eingriff planen, nicht unbedingt kleiner macht, ist klar. Aber jede Frau, die wegen dummer Sprüchen eine OP ins Auge fasst, sollte sich schon darüber klar sein, dass die Umgebung meistens nicht viel merken wird, allenfalls einen neuen Haarschnitt oder eine Nacht mit viel Schlaf vermutet. So war das bei mir mit Botox und Fillern auch. Man macht so etwas für sich selbst und nur für sich selbst.
Ich hab ja, wie gesagt, einige Operierte in meinem Umfeld, aber ich kenne nur eine Frau, die ich nach einer OP objektiv "schöner" gefunden habe. Die hatte aber wirklich ein entstellendes Problem. Dass die Lieben allerdings danach zufriedener mit sich selbst waren, steht ausser Frage. Aber objektiv betrachtet ist der Unterschied bei einer gut gemachten OP minimal:
http://www.makemeheal.com/news/angelina-nose-job/435
Wenn man sieht, dass operiert wurde, wurde zuviel operiert.
@Miss Made
Ich habe auch so meine Zweifel an der erwähnte Studie, die sich ja wohl auf Kaufverhalten bezieht. Kaufverhalten ist sehr oft ein spontaner Akt. Aber wer lässt sich schon spontan schönheitsoperieren. Das sind innere Entscheidungs- und Leidensprozesse, die meisten Jahre dauern.
miss made
27.06.2008, 09:27
das kann man so pauschal nict sagen, es gibt kaufverhalten natürlich als spontanen akt, aber auch als einen akt, wo lange informationen beschafft wurden, verglichen wurde, sozusagen lange überlegt wurde....z.b. beim autokauf:da kommt man ja nicht grad mal spontan an nem autohaus vorbei und sackt ein beliebiges auto ein, sondern man überlegt sich erst mal, welches man braucht, liest prospekte, macht ne probefahrt, liest foren, wägt vor- und nachteile ab etc....und das sieht man ja zb auch hier im forum, hier werden kaufentscheidungen beeinflusst, aber man erkundigt sich lang und diskutiert vor- und nachteile verschiedener produkte, und das nicht mal bei großen investitionen!das andere kann man aber auf beides anwenden, denn es sagt nur aus, welche gruppen leichter ansprechbar sind mit persuasiver kommunikation....
lg miss made
Frau Blücher
27.06.2008, 09:35
@Miss Made
Was hier im Forum an Recherchen und Hinterfragen von Produkteinformationen läuft, ist die grosse Ausnahme. Bei Kosmetik hab ich mal von über 80% Spontankäufen gehört. Klar wird beim Auto-und Hauskauf länger überlegt.
Aber ich verstehe nicht ganz, was Du eigenlich sagen willst - ist das Selbstbewusstsein ein Faktor bei BeautyOPs oder doch nicht? Ich denke, man kann's nicht aufs Selbstbewusstsein reduzieren - ich kenne sehr selbstbewusste Frauen, die sich operieren liessen und sehr selbstbewusste Frauen, die nie im Leben dran denken würden. Sehr oft scheint ganz einfach die finanzielle Lage der eigendliche Knackpunkt zu sein. Wer sich's leisten kann und wer dafür nicht darben und sparen muss, wird sich viel eher unter's Messer legen.
miss made
27.06.2008, 09:44
also,ja,wir sind ziemlich abgeschwiffen:-D...ich wollte sagen, dass leute mit durchschnittlichem selbstbewusstsein meiner meinung nach eher zu ops greifen als welche, mit gar keinem, wie hier behauptet wurde, da sie generell darin die chance sehen, sich verbessern zu können, wohingegen leute mit global niedrigem selbstbewusstsein glauben, das kann auch nichts mehr helfen, weil solche leute ja nicht nur ihr äußeres, sondern sich als ganze person scheiße finden (persönlichkeit, intelligenz, begabung etc)...und daher sind auch leute mit mittlerem selbstwert eher zugänglich für persuasive kommunikation und werden wahrscheinlich auch eher von dem medienhype um operierte hollywood-schönheiten angesprochen....so jetzt hab ich mich mal kurz gefasst:-D
miss made
27.06.2008, 09:45
ja, natürlich das mit dem geld ist sicher richtig!ich mein wer auch locker mal bei chanel shoppen gehen kann, für den ist ne op dann auch keine große hürde....
materialfehler
27.06.2008, 18:21
ich halte schönheitschirurgie für gefährlich und unnötig.
ich würde sowas auch nie machen lassen, da könnte ich meinen körper noch so sehr nicht mögen.
über schönheitschirurgie denke ich sehr (neo)feminisitisch. das sagt wohl schon genug. ;-)
Frau Blücher
27.06.2008, 18:38
Ich glaube, sie will damit sagen, dass es (das Selbstbewusstsein) ein Faktor sein KANN, aber nicht MUSS - und wenn es ein Faktor ist, dann sollte man es nicht moralisch werten. So habe ich das verstanden... Und so wie ich Dich verstanden habe, siehst du das ähnlich.
Ja, das sehe ich auch so. Ich könnte nur noch hinzufügen, dass ich schon ein mulmiges Gefühl bekomme, wenn mangelndes Selbstwertgefühl die Motivation für eine OP ist. Da wird zuviel in eine OP hineinprojiziert, zuviel erwartet, zuviele unrealistische Vorstellungen und Wünsche. So jemanden würde ich wirklich raten, die eigenen Gefühle genau anzuschauen. Ein moralisches oder politisches Problem habe ich mit OPs nicht. Ich glaube auch nicht, dass Feminismus oder Politik irgendwas damit zu tun haben. Wenn jemand reif und erwachsen ist, wenn ein Leidensdruck besteht und wenn die Person realistische Vorstellungen hat, why not. Es ist eine Privatsache.
miss made
27.06.2008, 20:13
siam:toller beitrag:beifall:
bzgl. des selbstwertes sollte man vielleicht nochmal klarer heruasstellen, dass mangelndes selbstbewusstsein doch eben bedeutet, dass die personen global nicht zufrieden mit sich sind, sie finden sich zwar hässlich, aber sie meinen auch sie seien nicht so schlau wie andere, hätten keinen erfolg, wären keine überzeugende persönlichkeit etc. und kommen deshalb als gesamtpaket nicht gut an...wenn du allerdings mit einem aspekt von dir unzufrieden bist und ihn operieren lässt, dann denkst du doch, dass da noch irgendwo hoffnung bestehen muss für dich. mangelndes selbstbewusstsein ist häufiger durch versagensängste und mangelnde bestätigung verursacht, das muss nicht nur optisch bedingt sein, kommt wie gesagt häufig aus der erziehung und die leute sind eigentlich nur sekundär mit ihrem äußerem unzufrieden, weil sie sich ja als gesamte person und so auch in ihrem körper unwohl fühlen...wenn chamäleon aber zb sagt, dass sie unglücklich ist,wenn sie ihre nase im spiegel sieht, heißt das doch nicht, dass sie immer und in jedem moment mit sich als ganze person nicht zufrieden ist, oder??
Armanicode
28.06.2008, 01:37
ist es aber nicht traurig, dass ...
.. kaum menschen knochenmark spenden würden, wegen den OP-risiken, um ein leben zu retten....?
..aber sich fürs aussehen unters messer legen und einen grösseren eingriff in kauf nehmen?
ich habe mich heute registrieren lassen und schau mal, ob ich irgendwann als spenderin genommen werde.
eine freundin sagte gleich: bist du wahnsinnig? weisst du dass du OPERIERT wirst? VOLLNARKOSE? nur um einem menschen zu helfen, den du nicht kennst?
das lustige: sie lässt sich die brust nächstes jahr verkleinern, ihre op dauert länger und ist komplizierter und das ist berechtigt, weil es "für sie" ist.
-.-
miss made
28.06.2008, 10:15
ich hab mich auch für die rückenmarksspende registrieren lassen, aber da besteht die gefahr querschnittsgelähmt zu werden:das ist schon noch n anderes risiko als ne schief hängende brust danach...
Finde es immer ein bisschen zu einfach die Schönheitschirugie generell zu verteufeln!
Klar kann man das locker sagen, so lange man nicht mir irgendwelchen gravierenden optischen Mängeln "gesegnet" ist.....
Aber ich glaube dass es für viele Frauen ein Leidensdruck ist wenn der Busen so mini ist dass er nur Zipfelgröße hat (ne' Feundin von mir hatte einen Busen wie eine 12 jährige!) oder eine Nase die ne' Frau optisch wirklich zu Mrs. Gonzo macht......oder fette Tränensäcke, extrem hängende Augenlieder, viel großer Busen....... ect.
Ich kannte das Leid meiner Freundin mit ihrem Minibusen, das war wirklich nicht "süßer kleiner Busen" zu nennen das waren Wurstzippel mit Brustwarzen mehr nicht, sie hat 5 Jahre lang ganz eisern auf eine OP gespart! Das war ihr Traum!
Dann hat sie ihn sich erfüllt und einen kleinen runden Busen machen lassen der toll zu ihr passte weil eben keine fetten Silikonbälle gemacht wurden!
Nachdem ich live mitbekommen habe wie ein Mensch unter großen Makeln leiden kann, sage ich nicht mehr so einfach Schönheits OPs sind Mist, sondern es kommt darauf an wie eingeschränkt ein Mensch ist wenn er so ein Problem hat!
Ich gönne meiner Freundin von Herzen ihre Lebensfreude durch ihren neuen Busen, sie wurde eine offene, lebenslustige Frau ohne Hemmungen bei Klamotten, Männern (Sex) u. den nagenden Neid auf alle anderen Frauen deren Busen normal groß war!
Gut wer an sich keine großartigen Mängel hat (normale Nase) B-Körbchen Busen... und sich dennoch meint unters Messer legen zu müssen, das kann ich dann auch nicht so nachvollziehen.............. aber das meinte ich ja auch nicht!
Frau Blücher
28.06.2008, 11:43
Weil der Partner sich große Busen wünscht, man selbst bislang mit seiner Größe aber zufrieden war? Weil andere einem ein Problembewusstsein eingeredet haben, das man früher nicht hatte und vernünftigerweise nicht haben musste.
Druckst ein bisschen rum und schlagt ihm dann diskret eine chirurgische Penisvergrösserung vor. Dann ist schnell Ruhe im Karton.;-)
@siam
Die Anekdote von deinem Ex ist köstlich!
Armanicode
28.06.2008, 12:33
Druckst ein bisschen rum und schlagt ihm dann diskret eine chirurgische Penisvergrösserung vor. Dann ist schnell Ruhe im Karton.;-)
ich würd vorschlagen: hände verkleinern :D
Stadtfee
28.06.2008, 18:02
Ein interessantes Thema. Zum einen folgendes: Meine Körbchengröße ist 75 A, doch ich würde ihn mir nie, nie vergrößern lassen. Ich leide auch nicht im geringsten darunter, beim Tanzen würde mich ein großer Busen nur stören.
Frauen, die geliftet sind, sieht man es meiner Meinung nach durchaus an. Ebenso finde ich es absolut hässlich, wenn eine Frau um die Mundpartie herum keine Mimik hat. Da ich selber fotografiere, habe ich vor kurzem das Portrait einer Frau mit Photoshop bearbeitet. Dabei habe ich auch die Ansätze ihrer Nasolabialfalten retuschiert. Das Ergebnis war furchtbar, absolut unnatürlich. Schließlich habe ich die Retusche rückgängig gemacht und tatsächlich sah sie so viel besser aus.
Meiner Meinung nach ist es ein Zeichen von psychischer Gesundheit, sich selbst zu aktzeptieren, so wie man ist. Wenn man sich in jungen Jahren in seiner Haut wohlfühlt und sich schön findet, dann ist das die beste Vorbereitung auf das Älterwerden überhaupt. Denn dann wird man sich auch dann wohlfühlen, wenn die Makel zunehmen. Denn was wollen die Frauen, die sich schon früh "korrigieren" lassen, machen, wenn sie 50 sind? Wenn man sich nur nach einer Korrektur wohlfühlen kann, dann werden diese Frauen diesen Zustand dann gar nicht mehr erreichen, denn alles kann man sich nicht korrigieren lassen.
Eine ältere Frau, die sich ohne Schönheitschirurgie attraktiv fühlt, strahlt das auch aus. Und das ist eine Form von Schönheit, die diese geglätteten Frauen nie haben werden.
Vielleicht werde ich anders darüber denken, wenn ich selber Falten bekomme, und ebenfalls auf irgendwelche Korrekturen schwören. Aber im Moment regt es mich absolut auf, wenn über Schönheitskorrekturen gesprochen wird, als sei es das Selbstverständlichste von der Welt und das Geheimrezept schlechthin für ewige Jugend. Und es regt mich ebenso auf, wenn Frauenzeitschriften uns so etwas auch noch einreden oder wenn es in anderen Foren ganze Schonheits-OP-Ecken gibt. In diesem Threat habe ich einige gute und gesunde Meinungen gelesen, und das ist auch der Grund, warum ich mich an diesem Forum beteilige.
Frau Blücher
25.07.2008, 06:44
http://jezebel.com/5028764/teen-girl-gets-lipo-to-prevent-eating-disorder
:-o
lene2002
25.07.2008, 10:46
:tocktock:
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