Vollständige Version anzeigen : Knallrote Erdbeernase
Hallo zusammen!
Bin sehr froh dieses Forum "entdeckt" zu haben, vielleicht könnt ihr mir ja bei meinem bereits 5-jährigen "Dauer-Dilemma" helfen, bei welchem bereits mehr als genug Hautärzte versagt haben!
Habe eigentlich allgemein ziemlich schwierige Problemhaut, aber am allermeisten belastet mich meine Nase. Weiß nicht mehr weiter, hab schon von LRP Rosalic über harnhaltige Cremes bis Cortison alles ausprobiert. Meine Nase is dauerhaft knallrot (ohne Make-Up geht da gar nichts, seh aus wie ein Clown), hat riesengroße Poren (natürlich voll mit Mitessern) und schuppt sich so dermaßen, dass ich mir die Haut jeden Tag richtig abziehen kann. Kein Hautarzt konnte mir bisher sagen, an was es liegt bzw. welche "Krankheit" das sein könnte. Versuch das ganze immer mit Unifiance Touche Pro und Unifiance Kompakt Puder von LRP abzudecken, aber selbst da brauch ich ´ne mega-Schicht bis man nichts mehr sieht und danach stehen die Hautfetzen weg. Wer hat eine Idee, was das sein könnte bzw. was man dagegen tun kann?? Bin echt am verzweifeln :betruebt:
Vielen Dan schon mal im Voraus
miss made
12.06.2008, 14:46
versuch doch mal was,was ein bisschen feuchtigkeit spendet,wenn deine nase schuppt und gerötet ist...
Hab ich schon alles probiert, es hilft kurzfristig gegen das schuppen, aber schon nach einigen Stunden isses wieder so wie vorher....!
Was haltet ihr von Produkten wie Payot Créme No. 2, Dado Sens ProBalance Akut und Biomaris Sensitive Red-Cover Cream (alles gegen Rötungen)??
Sommernachtstraum
12.06.2008, 14:53
Hast eine PN von mir...:-)
@ Bahia
Dein Postfach ist voll, kann dir keine PN zurückschicken :-(
Was mir noch gerade eingefallen ist. Kann das alles auch von der falschen Pflege kommen? Bin am ganzen Körper schön gebräunt, nur im Gesicht bin ich seit Jahren das ganze Jahr über wahnsinnig blass. Hängt das alles irgendwie zusammen?
:push:
keiner, der die Sachen schon mal ausprobiert hat gegen starke Rötungen? Payot Créme No. 2
Dado Sens ProBalance Akut
Biomaris Sensitive Red-Cover Cream
Ich weiß, das passt jetzt eigentlich nicht wirklich hier rein, aber mit was lässt sich sowas gut abdecken, ohne dass danach wieder die Haut in Fetzen wegsteht?
Hallo Gina,
haben denn die Hautärzte eine Rosacea ausgeschlossen?
v.l.G timmy
Ja, ich dachte auch dass es Rosacea oder Couperose ist, haben jedoch alle ausgeschlossen.
was mir noch einfällt wäre lupus. aber das hätten der ärzte bestimmt schon diagnostizert :nixweiss:
wurde denn auch mal eine gewebeprobe entnommen ? ich glaube so läßt sich das feststellen. viel weiß ich leider auch nicht darüber :nein:
Hallo Ivy! Lupus? Hört sich aber sehr gefährlich an :wein:
Eine Gewebeprobe hat noch kein einziger Arzt entnommen...die schauen kurz hin, ah ja, Kortison usw. und das war´s. Was genau ist Lupus? Ist das heilbar?
~le*frog~
13.06.2008, 20:39
@Gina83
Nur mal so ne Zwischenfrage:
Glänzt deine Nase auch, oder schuppt sie sich "nur" ?
lg
Cremchen
13.06.2008, 20:42
Ich würde es mit Avene Feuchtigkeitsmaske probieren und dann Pro Touch drauf. (mildes Gesichtswasser nach der Reinigung)
gina , ich habe mich damit nicht ausführlich befasst. bin nur immer wieder darauf gestoßen als ich früher nach roter nase (rosazea) gegoogelt habe.
hier steht was dazu
http://www.**********/krankheiten/systemischer_lupus_erythematodes.html
vielleicht kannst du einfach mal deinen HA darauf ansprechen ? er wird bestimmt gleich sehen ob es da einen zusammenhang gibt...
@le frog
ja doch, ich würde sagen wenn sie sich nicht gerade übelst schuppt, dann glänzt sie schon...schön rot halt *seufz*, hast du eine Idee??
@Ivy
hab grad auch ´n bissl gegoogelt. Ich hoff net, dass das sowas is...allerdings hab ich ja eigentlich sonst keinerlei Beschwerden, wie Gelenkschmerzen usw. Werd jedoch beim nächsten Hautarzt zu dem ich gehe nachfragen. Man weiß ja nie!?
Gina83, versuchs doch mal mit einem Allgemeinmediziner. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass "normale" Hausärzte sich umfassender auskennen, weil sie einfach wesentlich mehr an unterschiedlichen Krankeiten sehen, während Hautärzte oft sehr eng auf ihr Fachgebiet beschränkt sind. Und du weißt es ja nicht, woran es liegt- vielleicht ist es ja Symptomatik einer Krankheit, die gar nicht in das Fachgebiet der Dermatologen fällt - vielleicht sind sie deswegen so ratlos.
Man weiß ja nie!?
genau :zustimm:
etwas auszuschließen ist immer gut :zustimm:
Hallo Siam, hab schon etliche Ärzte (nicht nur Hautärzte) durch. Von Pilz über "das ist doch ein Sonnenbrand" kam schon alles! Aber du hast recht, einfach weitersuchen, irgendein Arzt MUSS ja mal was finden ;-) Und solange ich das irgendwie abdecken kann, gehts ja noch! Braucht man halt morgens nur immer 15 min länger *seufz*
Oh mann, arme Gina, das tut mir echt leid... Ich kann das mit den Ärzten nachvollziehen, dass ständig wechselnde Diagnosen einen zum Verzweifeln bringen. Ich hatte sowas einmal erlebt, wie eine einzige falsche Diagnose, die mich mal völlig aus der Bahn geworfen hat - ich habe mich mit 21 zum Hautarzt begeben, weil ich plötzlich einen superfiesen Ausschlag am ganzen Körper bekommen habe, riesige feucht-schuppende Beulen, die sich sogar durch die Kleidung abgezeichnet haben. Der Arzt hat (sogar zutreffend) diagnostiziert, dass es durch einen Infekt (entweder Viren oder Bakterien) verursacht wurde- nur bei der Art des Infekts war er sich unsicher und tippte zuerst auf HIV, sein zweiter Tipp waren irgendwelche "harmlosen" Bakterien. Aber HIV war der erste ausgesprochene Gedanke!!! Ich musste mich auf beides testen lassen. Dazwischen lag ein langes Wochenende. Letztendlich war der HIV-Test negativ und bei den harmlosen Bakterien hat er ins Schwarze getroffen - die wurden dann mit einem Antibiotikum locker platt gemacht und der Ausschlag ist schnell und komplett verschwunden. Aber ich bin fast gestorben, als ich auf die Testergebnisse gewartet habe... Seitdem habe ich eins gelernt: egal, wie schlimm die Vermutung des Arztes ist, solange es nicht eindeutig diagnostiziert wurde, gebe ich da nichts drauf. Na ja, eigentlich passt es nicht so wirklich auf deinen Fall, was ich damit sagen möchte: lass dich durch die Vielzahl der (Fehl-)Diagnosen nicht stressen und sei nicht böse auf die Ärzte... dass die oft so oberflächlich und kurz angebunden sind, liegt oftmals weniger an den Ärzten selbst, sondern an unserem Gesundheitssystem, das durch die Budgetierung etc. den Ärzten die Motivation nimmt, sich mit einem Patienten zu befassen und weitgehende Untersuchungen anzustellen.
Hör dich nach einem guten Doc um, der sich auch Zeit für seine Patienten nimmt, versuchs mal alternativ auch mit Unikliniken, nicht nur mit niedergelassenen Praxen... Kliniksärzte haben den Vorteil, dass sie einen Haufen Kollegen haben, mit denen sie sich beraten können, außerdem wollen sie sich da gegenseitig beweisen, Karriere machen, gut darstehen... Und dass der Geltungsdrang der Ärzte auch zum Vorteil des Patienten ausgehen kann, habe ich vor einem Jahr mal in einer sehr bekannten Uniklinik erleben dürfen - da haben sie sich gegenseitig so gebolzt und für meinen Fall dadurch eine enorme Motivation und Ehrgeiz entwickelt, dass meine Behandlung (Kassenpatientin) zu einer absoluten Privatbehandlung mit massiven Zeit-, Technologie- und Professoreneinsatz ausgeartet ist- und das unentgeltlich (sie durften aber ein Lehrvideo drehen). Ist natürlich auch eine ganz andere Geschichte gewesen (es ging lediglich um die Aufbereitung eines unzugänglichen Wurzelkanals bei einer Zahnwurzelbehandlung, und was ähnliches habe ich schon mal mit einem Hautproblem erlebt, als ich mich mal in die Notaufnahme des Hautklinikums begeben habe... die hatten da an dem Tag irgendwie nichts zutun, haben sich in Scharen um mich versammelt und das Beste von sich gegeben- bis einer von ihnen Recht hatte) - seitdem kommen gerade dann Unikliniken für mich in Frage, wenn niedergelassene Ärzte ratlos oder mangels ausreichender Abrechnungsmöglichkeiten schlichtweg unmotiviert sind...
Na ja, such dir einen guten Doc und erzähle ihm auch von allen zuvor gestellten Diagnosen seiner Kollegen - gerade männliche Ärzte motiviert es, besser als der andere Kollege zu sein (meine Erfahrung). Sag ihm, dass es dir nicht auf eine "auf-gut-Glück-Therapie" ankommt, sondern dass du solange nach der Ursache suchen möchtest, bis sie gefunden ist, und dass er seine Untersuchungen in alle Richtungen ausweiten soll: Blut- und Gewebeproben, Hormone etc. Ich wünsche Dir viel Glück!
Lotusblüte
15.06.2008, 05:23
Mein Vorschlag wäre auch gewesen, ein große Uniklinik aufzusuchen, die natürlich eine Dermatologie hat und dich dort untersuchen zu lassen. Meine Mutter hat damals ihre Akne so weg bekommen, indem sie wöchentlich in die Hautklinik musste, verschiedene Präparate anwenden musste während der Woche und in weiterer Folge 1 x wöchentlich in die Ambulanz fuhr, damit der Fortschritt mit Fotos dokumentiert werden konnte und gegebenfalls ein anderes Präparat verschrieben wurde.
Vergiß nicht, dass Ärzte auch nur Menschen sind und so wie in jedem anderen Beruf es gute und schlechte gibt. Aber nicht verzagen und nicht das Vertrauen in die Medizin verlieren. Selbst würde ich in diesem Fall nicht herumdoktern, ev. verschlimmert sich dann noch alles.
Wünsche dir alles Gute.
Hallo ihr beiden! Vielen Dank für euren Tip, an eine Uniklinik hab ich ehrlich gesagt noch gar nicht gedacht!? Aber des wär wohl wirklich das beste. Mal seh´n, ob ich ´ne gute in der Nähe finde :-) DANKE!!!
Eine ganz andre Idee : Falls du Urlaub planst : die feuchte Luft in den Tropen ist irrsinnig gesund für Hautprobleme.
Hatte mal ne PD, die über ein halbes Jahr gar nicht besser geworden ist, nach ein paar Wochen Bali war sie ganz weg. Verschwunden !! Hatte vorher auch alles mögliche probiert und nix hat geholfen. Die Haut fettet dort zwar unheimlich, weil ebenso wahnsinnig viel Luftfeuchtigkeit is, aber die Rötungen und Irritationen warn alle wie weggeblasen, ohne Salben und rumzucremen.
Aber leider ist das ganze halt nicht wirklich eine billige Variante ;-)
Ansonsten : Bei irritierter Haut hat mir noch am besten geholfen : Börlind ZZ Sensitive.
LG
Karo
Aja : Fange besser nicht mit Cortison an. Hab ich auch alles hinter mir. Zuerst wird die Haut kurzfristig besser und wenn du nicht mehr schmierst, ist der Ausschlag wieder da. Und das Schlimme, die Haut wird immer dünner und irgendwie abhängig vom Cortison.
Ach ja : Avene hat mir gar nichts gebracht. Finde die Cremes nicht wirklich empfehlenswert und hab so zieml. alles durchprobiert.
Allergie wurde ausgeschlossen ?
Ohhh Bali des wär´s mal *träum* :-) Naja, dann fang ich mal zu sparen an, vielleicht wird´s was bis nächsten Winter, wollt scho immer mal weiter weg!!
@dieline
ja, Allergie ham se auch ausgeschlossen. Des komische is halt nur, dass des rote so scharf abgegrenzt ist. Das hat die Ärzte auch immer etwas verwundert. Des mit Cortison hab ich auch schon bemerkt...meine Haut an der Nase is wirklich schon sehr dünn :-(
Armanicode
15.06.2008, 16:06
hast du schon mal eine lichtherapie oder lasertherapie versucht?
also lasern würde ich warten...
aber erkundige dich mal nach BioSun bitte...
das hilft gegen alle möglichen krankheiten. ich hatte mal auch eine gerötete nase, adern, und mitesser... zog sich aber auch um die wangen.
alles weg...
bitte erkundige dich mal bei einem biosun studio.
DanielaF
15.06.2008, 23:02
Hallo,
verändert sich die Nase (Rötung bzw. Schwellung) auch bei Temperaturschwankungen, wird sie heiß, rot oder schwillt sie an, wenn du heiße Getränke trinkst oder Alkohol?
Schaue vielleicht doch einmal hier:
www.rosazea.net
LG
Daniela
gina@: drückst du viel an den mitessern auf der nase rum?
@armanicode
Danke für den Tipp, des werd ich bestimmt mal ausprobieren wenn ich in der Nähe ein Studio finde!!
@ DanielaF
Die Röte verändert sich zwar schon manchmal, aber nicht arg. Also es hat nichts damit zu tun, was ich trinke bzw. ob ich was scharfes esse
@ leana
Ja doch, des muss ich schon zugeben, dass ich öfter an den Mitessern rumdrücke. Hab allerdings wirklich schon mal einige Wochen konsequent ohne Drücken "durchgehalten", aber an dem Rot hat sich leider nix geändert, nur die Mitesser spriesten ohne Ende *seufz*
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